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Mitteldeutschland Aus für „Heim-Tüv“ - Mackenroth will Qualitätsmanagement
Region Mitteldeutschland Aus für „Heim-Tüv“ - Mackenroth will Qualitätsmanagement
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10:08 22.09.2015
Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth wird „Heim-Tüv“ für den Zustand in den Asylbewerber-Gemeinschaftsunterkünften nicht fortführen. Quelle: dpa
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Dresden

Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth wird den von seinem Vorgänger eingeführten „Heim-Tüv“ für den Zustand in den Asylbewerber-Gemeinschaftsunterkünften in bisheriger Form nicht fortführen. Angesichts der hohe Flüchtlingszahlen müsse man sich die Frage stellen, ob die Suche nach Qualitätsstandards für die Unterbringung in eine Zeit passe, „in der wir uns freuen, wenn wir den Menschen ein ordentliches Dach über dem Kopf einräumen können für den Winter“, sagte der CDU-Politiker am Montag in Dresden.

Hunderte Menschen leben in der Zeltstadt an der Bremer Straße. Das DRK zeigt ein paar Eindrücke von vor Ort.

Deshalb wolle er den von Martin Gillo (CDU) 2010 eingeführten „Heim-Tüv“ weiterentwickeln in Richtung auf ein allgemeines Qualitätsmanagement sächsischer Behörden beim Umgang mit Ausländern, sagte Mackenroth. Er wolle sich alle Institutionen ansehen, die mit Ausländern zu tun haben. „Meine Erfahrung sagt, dass wir da im Freistaat durchaus etwas zu tun haben.“ Als ein Beispiel nannte er die erwünschte Mehrsprachigkeit von Behördenmitarbeitern. In Gillos „Heim-Tüv“ wurden unter anderem Größe, Ausstattung und Lage der Gemeinschaftsunterkünfte, Angebote an Sprachkursen und Freizeitmöglichkeiten sowie soziale Beratung bewertet und anhand einer Ampelsystems verdeutlicht.

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