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Mitteldeutschland Agrarminister und Fischkönigin eröffnen Karpfensaison in Sachsen
Region Mitteldeutschland Agrarminister und Fischkönigin eröffnen Karpfensaison in Sachsen
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12:16 22.09.2018
Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU, M.) half beim Abfischen. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Königswartha

In Sachsen wird in den nächsten Wochen abgefischt. Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) und Fischkönigin Lisa I. eröffneten am Samstag die Karpfensaison im Freistaat. Schmidt holte, in Wathose und mit Köcher, zum Auftakt der 17. Lausitzer Fischwochen selbst die ersten Tiere aus dem Schlossteich, unter dem Beifall einiger Schaulustiger. Er erinnerte an die jahrhundertealte Tradition von Fischen und insbesondere Karpfen als Nahrungsmittel und Handelsware in der Oberlausitzer Region. „Bis heute besitzt die Wertschöpfung aus der Teichwirtschaft eine zentrale Bedeutung.“

Regionale Produkte aus diesem Bereich sind laut Schmidt trotz des Angebots von Schuppen- und Schalentieren aus aller Welt gefragt. Zudem pflegten die Teichwirte eine der ältesten und prägenden Kulturlandschaften des Freistaates.

Sachsen hat rund 8500 Hektar bewirtschaftete Teichfläche, rund 95 Aquakulturen werden mit jährlich über 2,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert. 60 Prozent der Fische werden in Ostsachsen produziert, rund drei Viertel der Speisefische-Gesamtmenge sind Karpfen. 2017 wurden rund 1675 Tonnen erzeugt, wegen der Trockenheit und Hitze wird nun mit einer geringeren Ernte gerechnet. Es sei ein „sehr schwierigen Jahr“ für die Teichwirte gewesen, die zusätzliche Aufwendungen hatten, sagte Schmidt - und forderte dazu auf, den „gesunden, sächsischen Fisch“ zu essen.

dpa

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