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ADFC fordert mehr Maßnahmen gegen Fahrraddiebstahl in Sachsen

höherer Kontrolldruck, mehr Ermittler und moderne Methoden ADFC fordert mehr Maßnahmen gegen Fahrraddiebstahl in Sachsen

Angesichts des Anstiegs von Fahrradiebstählen in Sachsen hat der Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) mehr Aktivitäten von Kommunen und Freistaat gefordert.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden. Angesichts des Anstiegs von Fahrradiebstählen in Sachsen hat der Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) mehr Aktivitäten von Kommunen und Freistaat gefordert. Es brauche sichere Fahrradständer und -stationen, aber auch höheren Kontrolldruck der Polizei, mehr Ermittler und moderne Methoden, um das Diebesgut zu finden, forderte Landesgeschäftsführer Konrad Krause am Dienstag in Dresden. Aber auch die Radfahrer selbst müssten sich besser schützen. Laut ADFC sollten sie zehn Prozent des Kaufpreises in die Sicherheit - Schloss, GPS-Ortung, Codierung - investieren.

„Sachsen ist eine Hochburg des Fahrraddiebstahls, Tendenz steigend“, so der ADAC. 2007 lag die Zahl der Fälle bei 15 244, seit 2012 nimmt sie stetig zu - von rund 15 200 im Jahr zuvor auf fast 20 800 im vergangenen Jahr. Laut Statistik des Landeskriminalamtes war Dresden mit knapp sieben gestohlenen Bikes pro 1000 Einwohner und Leipzig mit mehr als 18 Verlusten besonders betroffen - der Bundesdurchschnitt liegt bei vier Diebstählen. Mit zwölf Prozent liegt laut ADFC auch die Aufklärungsquote auf niedrigem Niveau.

dpa

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