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Arbeitsrecht
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Arbeit
Soll ein Mitarbeiter bei einer Abfindung einen Kinderzuschlag erhalten, ist es nicht erforderlich, dass die Kinder auch auf seiner Lohnsteuerkarte eingetragen sind.

Sollen Mitarbeiter mit der Abfindung einen Kinderzuschlag erhalten, darf die Regelung nicht nur für diejenigen gelten, deren Kinder auf der Lohnsteuerkarte eingetragen sind. Das könnte Frauen nämlich benachteiligen.

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Kein Platz für Spott: Ein Arbeitszeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Arbeitnehmer schlägt seinem Chef einen Text für ein Abschlusszeugnis vor. Der setzt bei allen positiven Formulierungen noch eins drauf. Aus einer "sehr guten Auffassungsgabe" wird eine "extrem gute Auffassungsgabe". Ist das zulässig?

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Weil ein Mitarbeiter sich durch Vorwürfe seines Chefs vor Gericht geschmäht fühlte, verlangte er Schmerzensgeld. Das Arbeitsgericht Stuttgart lehnte die Forderung jedoch ab.

Begegnen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Gericht, können sich die Fronten schon mal verhärten. Sehen sich Mitarbeiter groben Vorwürfen ausgesetzt, haben sie jedoch nur eine geringe Chance auf Entschädigung, wie ein Urteil aus Stuttgart zeigt.

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Fristlos entlassen: Wer Kollegen massiv beleidigt, kann sich nicht auf Kündigungsschutz berufen.

Ein gutes Verhältnis unter Kollegen ist wichtig für das Betriebsklima - manchmal jedoch gibt es Reibereien. Bei einer Beleidigung erlischt der Kündigungsschutz sofort, es handelt sich um eine Pflichtverletzung. Im vorliegenden Fall kam noch Einiges dazu.

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Auch Ersatzmitglieder eines Betriebsrats können Anspruch auf Grundlagenschulungen haben.

Grundlagenschulungen sind für viele Mitarbeiter wichtige Qualifikationsmaßnahmen - auch Mitglieder des Betriebsrates können darauf Anspruch haben. Wer erst noch auf der Ersatzliste steht, hat trotzdem Chancen.

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Arbeit
Ab einer bestimmten Größe muss eine Firma Betriebsräte freistellen. Bei der Mitarbeiterzahl kommt es auch auf die Leiharbeiter an.

Erreicht eine Firma eine bestimmte Größe, können Betriebsräte von ihrer beruflichen Tätigkeit freigestellt werden. Doch wann ist diese Größe erreicht? Und zählen auch Leiharbeiter mit? Darüber entschied zuletzt ein Gericht.

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Verletzt ein Arbeitnehmer den Geheimnisschutz, darf er gekündigt werden.

Immer wieder ruft eine Bürgeramtsmitarbeiterin aus Neugier Datensätze aus dem Melderegister von ihr bekannten Personen ab. Das Landesarbeitsgericht musste entscheiden, ob eine Kündigung rechtmäßig ist.

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Ein Landesarbeitsgericht entschied, dass ein Arbeitnehmer nicht unangemessen an den Kosten einer Fortbildung beteiligt werden darf, wenn er diese nicht besteht.

Für Arbeitnehmer sollte eine Fortbildung ein Gewinn sein. Ungünstig ist es nur dann, wenn der Teilnehmer die Fortbildung nicht besteht. Dann kann der Arbeitgeber eine Beteiligung der Kosten verlangen. Diese muss jedoch angemessen sein.

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Schwerbehinderte müssen unter Umständen Abzüge bei der Betriebsrente hinnehmen, wenn sie frühzeitig in den Ruhestand treten. Das entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz.

Menschen mit einer schweren Behinderung können ohne Abzüge bei der gesetzlichen Rente frühzeitig in den Ruhestand gehen. Dieser Anspruch gilt jedoch nicht bei einer Betriebsrente. Das zeigt ein Urteil aus Rheinland-Pfalz.

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Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschied: Bei Lohnfortzahlung im Krankheitsfall dürfen Sonntagszuschläge entfallen.

Für Arbeitnehmer ist es eine wichtige Errungenschaft, wenn der Lohn im Krankheitsfall weiter gezahlt wird. Doch ist bei einer solchen Regelung davon auszugehen, dass auch Zuschläge berücksichtigt werden?

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Arbeit
Auch wenn ein Bewerber deutlich älter ist als der Kontrahent, darf der potentielle Arbeitgeber ihn nicht aufgrund des Alters ablehnen. So entschied es ein Sozialgericht.

Man bekommt einen Posten nicht, weil der Kontrahent um einiges jünger war. Das ist diskriminierend. So entschied es ein Sozialgericht.

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Arbeit
Befristete Verträge können nur ordentlich gekündigt werden, wenn dies ausdrücklich im Vertrag erwähnt wird. Foto: Andrea Warnecke

Ist der Arbeitsvertrag befristet, ist eine ordentliche Kündigung nur dann möglich, wenn sie im Vertrag vereinbart wird. Ist das nicht der Fall, können Beschäftigte nur bei schweren Vergehen gekündigt werden.

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