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Radeberger Asklepios-ASB-Klinik für Diabetes-Patienten: Klinik mit Brückenfunktion

Ratgeberwochen Radeberger Asklepios-ASB-Klinik für Diabetes-Patienten: Klinik mit Brückenfunktion

Volkskrankheit Diabetes. Immer mehr Menschen erkranken daran. Auch an der Radeberger Asklepios-ASB-Klinik bemerken die Ärzte bereits seit Jahren steigende Fallzahlen. „Zum einen nimmt im Zuge des demografischen Wandels der Altersdiabetes immer mehr zu und zum anderen setzt die Erkrankung immer früher ein, auch schon in jungen Jahren“, sagt der Chefarzt für Innere Medizin und Ärztliche Direktor der Klinik, Dr. med. Matthias Czech.

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Das Radeberger Klinikum zeichnet sich durch hochqualifiziertes Personal, kurze Wege und eine freundliche Atmosphäre aus.

Quelle: Foto: Asklepios-ASB-Klinikum Radeberg

Dresden. Volkskrankheit Diabetes. Immer mehr Menschen erkranken daran. Auch an der Radeberger Asklepios-ASB-Klinik bemerken die Ärzte bereits seit Jahren steigende Fallzahlen. „Zum einen nimmt im Zuge des demographischen Wandels der Altersdiabetes immer mehr zu und zum anderen setzt die Erkrankung immer früher ein, auch schon in jungen Jahren“, sagt der Chefarzt für Innere Medizin und Ärztliche Direktor der Klinik, Dr. med. Matthias Czech. Problematisch sei vor allem die Ernährung mit sehr zuckerhaltigen Lebensmitteln und Fast Food sowie die fehlende Bewegung. Deutlich werde die Entwicklung besonders im historischen Vergleich.

„In den Nachkriegsjahren, als das Essen knapp war, gab es fast keinen Typ2-Diabetes. Außerdem haben die Kinder noch auf der Straße gespielt, während sie heutzutage viel vor dem Fernseher oder Computer sitzen“, stellt Czech fest. Als erfahrener Internist sieht er dabei die Krankheit nicht nur isoliert, sondern im Kontext möglicher Folgeerkrankungen. „Wenn der Diabetes nicht eingestellt wird, beschleunigt das die Verkalkung der Gefäße und die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, einen Herzinfarkt zu erleiden.“ Denkbar sei auch eine Beeinträchtigung der Beine, die im schlimmsten Fall bis zur Amputation führen könne, so Czech.

Damit es nicht soweit kommt, arbeitet die Klinik in ständigem Austausch mit Haus- und Fachärzten sowohl präventiv als auch bei akuten Beschwerden an den bestmöglichen Behandlungsstrategien. Unter anderem können sich die niedergelassenen Mediziner im Rahmen des Disease Management Programms (DMP) an die Klinik wenden: „Wir behandeln natürlich in erster Linie Notfälle, aber wenn bei der Einstellung des Blutzuckers etwas nicht klappt oder es sonstige Komplikationen gibt, schicken die Kollegen die Patienten auch zu uns“, sagt Oberarzt Dr. Heiko Scheufler, ein erfahrener, langjähriger Diabetologe. Das an das Krankenhaus angeschlossene Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) nehme ebenfalls am DMP-Programm teil und könne sich um die ambulante Versorgung der Diabetes-Patienten kümmern. In der Klinik selbst kommt den Patienten das zugute, was Dr. Czech als „Brückenfunktion“ beschreibt. „Bei uns ist die Spezialisierung nicht so streng ausgeprägt wie an der Uni oder in Großkrankenhäusern, wo jeder Arzt nur noch sein eng abgegrenztes Spezialgebiet hat.

Wir haben zwar auch alle unser jeweiliges Expertenthema, behalten als Internisten aber gleichzeitig noch einen guten Überblick über alle zur Verfügung stehenden Optionen in allen Bereichen.“ Im Vordergrund stehe eine allumfassende Behandlung, wie sie an der überwiegenden Zahl der Kliniken in Deutschland der Standard sei. „Was viele nicht wissen: Der überwiegende Anteil der Patienten wird in Deutschland in Krankenhäusern der Regelversorgung behandelt und nicht an Unikliniken oder Spezialkrankenhäusern“, so Czech.

In der Asklepios-ASB-Klinik in Radeberg sind die Patienten daher auf jeden Fall gut aufgehoben und finden stets einen kompetenten und hochqualifizierten Ansprechpartner.

Für wiederkehrende Patienten gibt es sogar noch einen weiteren Aspekt, sich für die Klinik zu entscheiden. Und dieser hat nicht nur mit dem hervorragenden fachlichen Ruf des Hauses zu tun. „Die Menschen schätzen das freundliche und persönliche Klima, das hier herrscht. Ärzte und Pfleger kennen viele Patienten persönlich. Und genauso wissen auch die Patienten stets genau, mit wem sie gerade reden“, berichtet der Chefarzt. Untermauert werden diese Einschätzungen auch von Zahlen. Bei einer unabhängigen Studie zur Patientenzufriedenheit landete das Radeberger Haus 2014 von allen 100 Asklepios-Kliniken in Deutschland ganz vorn. „Wir sind sehr daran interessiert, dass sich unsere Patienten bei uns wohl fühlen, das wiederum dient dem Heilungsprozess.Daher wird bei uns der Servicegedanke besonders groß geschrieben“, so Czech.

Damit dies so bleibt, soll sich an der bisherigen Kapazität von 75 Betten in der Inneren Abteilung laut Czech nichts ändern. „Das ist eine gute Größe, um den Überblick zu behalten. Eine Zahl über 100 wäre schwierig“, sagt der Kardiologe, der seit mittlerweile 21 Jahren in der Klinik tätig ist.

Im Laufe dieser Zeit hat sich in der medizinischen Wissenschaft und Praxis eine Menge getan. „Die Therapiemöglichkeiten haben sich deutlich verbessert. Ständig gibt es neue Erkenntnisse, weshalb wir uns permanent fortbilden.“ Dass er dabei selbst das gesamte Wissen stets im Blick hat, wird auch daran deutlich, dass ihn die Sächsische Ärztekammer als Prüfer für angehende Fachärzte schätzt und ihn in die entsprechende Kommission berufen hat.

„Mit anderen Kollegen zusammen prüfe ich Fachärzte, die in teilweise hochspezialisierten Kliniken ausgebildet worden sind, unter anderem im Dresdner Herzzentrum.“ Das sei zwar neben seiner Arbeit als Chefarzt ein zusätzlicher Aufwand. Dennoch stelle er sich gern dieser Aufgabe, so Czech. Gleiches gelte für Notärzte, die der Radeberger Klinikchef seit 25 Jahren auf die Probe stellt, bevor sie als Arzt im Rettungsdienst arbeiten dürfen.

Auch in diesem Bereich weiß der Chefarzt exakt, wovon er redet, schließlich hat er das Rettungswesen des Freistaates Sachsen nach der Wende maßgeblich mit umstrukturiert. Gleichzeitig etablierte er die Strukturen des Arbeiter-Samariter-Bundes dessen Landesvorsitzender er bis zum heutigen Tag ebenfalls ist.

Von DNN

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