Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 2 ° Regen

Navigation:
Google+
Stiftung Warentest: Billige Tresore taugen nichts

Finanzen Stiftung Warentest: Billige Tresore taugen nichts

Schmuck, wichtige Unterlagen oder Geld: Wer Wertgegenstände zu Hause aufbewahren will, braucht einen sicheren Tresor. Einige Modelle lassen sich leicht entwenden oder einfach knacken - wie ein aktueller Test zeigt.

Voriger Artikel
Welches Nachlassgericht einen Erbschein erteilen kann
Nächster Artikel
Bei Halloween-Streichen an strafrechtliche Folgen denken

Ob man einen Safe mit Zahlencode oder Schlüssel wählt, ist Geschmackssache. Damit der Tresor stabil ist, sollten Käufer aber auf die Sicherheitsklasse, das Gewicht und den Preis des Modells achten.

Quelle: Christin Klose/dpa-tmn

Berlin. Zwei Minuten, und schon waren einige Tresore geknackt: Die Billigmodelle ließen sich teils sogar ohne Werkzeuge öffnen - rein mit körperlicher Gewalt. Auch sie zu entwenden, war trotz Wandmontage mitunter leicht.

Wer Wertgegenstände sicher zu Hause aufbewahren will, sollte etwas mehr Geld investieren. Das zeigt eine

aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest ("test"-Ausgabe 11/2017). Worauf Käufer bei der Suche achten sollten:

- Sicherheitslabel: Unter den getesteten Tresoren waren sechs mit der Sicherheitsklasse S2 der europäischen Norm DIN EN 14450. Immerhin vier davon bekamen die Bewertung "gut". Alle Stahlblechtresore ohne dieses Sicherheits-Label bewerteten die Tester hingegen schlechter - sie schnitten "mangelhaft" ab.

- Preis: Mit "gut" bewertete Modelle kosten nach Angaben der Tester mindestens 275 Euro - so etwa der Tresor von Rheinland (Gaia S2-100). Er bekam als Bewertung die Note 2,0. Der Tresor von Rottner (Comsafe Powersafe 300 EL) kostet rund 310 Euro und bekam die Note 2,3. Ganz vorne lagen die Tresore von Burg-Wächter (Combiline CL20 E) sowie der Tresor von Atlas (TA S22 mit Elektronikschloss) - mit den Noten 1,8 beziehungsweise 1,9.

- Gewicht: Die aufbruchsicheren Modelle hatten zudem stabile Türen und einen zweischaligen Wandaufbau. Das zeigte sich auch beim Gewicht - das zwischen 27 bis 56 Kilogramm lag. Billigmodelle wogen hingegen nur knapp 9 Kilogramm.

- Zubehör: Bei einigen Modellen fehlte das Montagematerial sowie die Montageanleitung. Vor dem Bezahlen sollten Käufer also besser prüfen, ob die Unterlagen und das Material beiliegen.

- System: Ob Verbraucher ein Modell mit Schlüssel oder Zahlencode wählen, ist laut Angaben der Tester Geschmackssache.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Digital Abo

    "DNN Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können -... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr