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Klimawandel sorgt für einheitlichen Frühlingsbeginn

Alpen Klimawandel sorgt für einheitlichen Frühlingsbeginn

Je höher im Gebirge, umso später beginnt das Frühjahr. Der Klimawandel weicht diese Regel auf. 1960 verzögerten 1000 Meter Höhenunterschied den Blattaustrieb um fünf Wochen, nun sind es noch drei.

Frühling, so weit das Auge reicht: Blick vom Hochtal Urnerboden auf Laeckistock, Rot Nossen, Signalstock, Jegerstoeck, Schijen und Ortstock in der Schweiz.

Quelle: imago

Birmensdorf. Der Klimawandel vereinheitlicht in den Alpen zunehmend den Frühlingsbeginn in verschiedenen Höhenstufen. Innerhalb von 50 Jahren hat sich die zeitliche Verzögerung beim Blattaustrieb in den Höhenlagen im Vergleich zu den Tieflagen drastisch verringert. Das berichten Schweizer Forscher in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“).

Als Erklärung vermutet das Team, dass die Bäume in Höhenlagen im Winter häufiger frostfreie Phasen mit Temperaturen zwischen 0 und 8 Grad Celsius erleben. Bei diesen Temperaturen erwachen Knospen aus der Winterruhe, so dass diese in großer Höhe immer früher beendet wird. Gleichzeitig würden Phasen in diesem Temperaturbereich in niedrigeren Lagen tendenziell kürzer.

Von dpa/RND

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