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Nachrichten Wissen KfW-Förderung für Einbruchsschutz
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11:45 29.09.2017
Quelle: © photographee.eu - depositphotos.com

Die Sicherung gegen Einbrüche wird stattlich gefördert: Bereits ab einem investierten Betrag von 500 Euro und bis zu einem Höchstwert von 15.000 Euro steuert die KfW auf Antrag zehn Prozent des Preises pro Wohneinheit bei. Das heißt, dass die staatliche Förderung zwischen 50 und 1500 Euro beträgt.

Diese Personen können die KfW-Förderung beantragen

Wer eine Wohnung oder ein Haus gemietet hat, kann bei Bedarf den Antrag auf die Förderung stellen. In diesem Fall muss der Einbau aber im Vorfeld mit dem Eigentümer der Immobilie abgesprochen und genehmigt sein. Ebenfalls förderungsberechtigt sind Ersterwerber oder Eigentümer von Häusern für eine oder zwei Familien bzw. von Eigentumswohnungen in einer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Einbruchshemmende Türen

Die Förderung durch die KfW gilt für den Einbau einbruchshemmender Wohnungs- oder Hauseingangstüren bei Neubauten. Besteht die Immobilie schon länger und weist sie schlichte Türen auf, werden Nachrüstsysteme subventioniert, die sie sicherer machen. Auch das Einfügen von Türspionen zählt dazu. Zu den Sicherungen gehören etwa Querriegel, die über die ganze Breite der Tür reichen und das Öffnen von außen unmöglich machen, Schlösser aus gehärtetem Stahl mit langen, stabilen Schließblechen sowie zusätzliche Kastenschlösser mit einem Sperrriegel.

Zusätzliche Sicherungen an den Fenstern

Da Einbrüche oft durch die Fenster verübt werden, bietet die KfW Förderungen für Nachrüstsysteme. Dazu zählen etwa abschließbare Griffe (auch für Terrassen- und Balkontüren), Pilzkopfverriegelungen und Zusatzsicherungen an den Seiten. Bei zwei Fenstern, die direkt nebeneinanderliegen, kann die Sicherung sie miteinander verbinden. Auch die Scharnierseite muss durch die sogenannte Bandseitensicherung zusätzlich geschützt werden. Ebenfalls subventioniert wird die Nachrüstung mit Roll- oder Klappläden sowie Gittern vor den Fenstern. Der Einbau einbruchhemmender Fenster, Terrassen- und Balkontüren wird über das Programm „Energieeffizient sanieren“ gefördert.

Weitere Einbruchssicherungen

Auf baugebundene Assistenzsysteme haben Mieter so gut wie keinen Einfluss, doch für Immobilieneigentümer ist diese Förderung umso interessanter: Die KfW subventioniert zum Beispiel den Einbau von Bewegungsmeldern, Gegensprechanlagen oder Bildübertragungsanlagen, die Einbrechern den unbemerkten Zugang unmöglich machen.

Auch die Aufrüstung durch Überfallmelde- oder Alarmanlagen wird mit zehn Prozent des Preises subventioniert. In diesem Bereich gibt es inzwischen sehr viele unterschiedliche Angebote, von der herkömmlichen Alarmanlage über personalisierte Türschlösser bis hin zu Gefahrenwarnanlagen, die nebenbei noch viele andere Aufgaben übernehmen können. Nicht jede Alarmanlage eignet sich für jede Immobilie. Daher bietet die KfW für diejenigen, die ihre Immobilie sicherer machen möchten, eine umfassende Beratung an.

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