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Wissen Die schönsten Weihnachtslieder zum Mitsingen
Nachrichten Wissen Die schönsten Weihnachtslieder zum Mitsingen
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17:49 20.12.2018
Weihnachtslieder zum Mitsingen – beliebte deutsche Klassiker in der Weihnachtszeit. Quelle: imago stock&people
Hannover

Was wäre das Weihnachtsfest ohne die klassischen deutschen Weihnachtslieder? Ob daheim unter dem Tannenbaum oder in der Kirche: Weihnachtslieder gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, sei es fröhlich, besinnlich, schnell oder langsam. Die frühesten heute bekannten Weihnachtslieder stammen aus dem Mittelalter, wenngleich sie damals noch in lateinischer Sprache gesungen wurden. Erst im 18. Jahrhundert wurde damit begonnen, die ursprünglichen Kirchenlieder zu Hause gemeinsam mit der Familie zu singen.

Heute sind sie ein unverzichtbarer Teil des Weihnachtsfestes und gehören bei vielen zu einem der wohl gängigsten Bräuche an Heiligabend und den Weihnachtstagen.

Die schönsten klassischen Weihnachtslieder

Folgend finden Sie eine Zusammenfassung der wohl beliebtesten und bekanntesten deutschen Weihnachtslieder zum Singen an Heiligabend und Weihnachten. Mit einem Klick auf den jeweiligen Titel gelangen Sie zum vollständigen Text zum Mitsingen.

Oh Tannenbaum

Stille Nacht, heilige Nacht

Oh du fröhliche

Alle Jahre wieder

Fröhliche Weihnacht überall

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Morgen Kinder wird’s was geben

Süßer die Glocken nie klingen

Kling, Glöckchen, klingelingeling

Lasst uns froh und munter sein

Vom Himmel hoch da komm ich her

Es ist ein Ros entsprungen

Ihr Kinderlein kommet

Leise rieselt der Schnee

Der Heiland ist geboren

 

Oh Tannenbaum – Liedtext

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

wie treu sind deine Blätter!

Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,

nein, auch im Winter, wenn es schneit.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

du kannst mir sehr gefallen!

Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit

ein Baum von dir mich hoch erfreut!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,

dein Kleid will mich was lehren:

Die Hoffnung und Beständigkeit

gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,

o Tannenbaum, o Tannenbaum,

dein Kleid will mich was lehren.

 

 

Stille Nacht, heilige Nacht – Liedtext

Stille Nacht, heilige Nacht!

Alles schläft, einsam wacht

Nur das traute hochheilige Paar.

Holder Knabe im lockigen Haar,

Schlaf in himmlischer Ruh!

Schlaf in himmlischer Ruh!

Stille Nacht, heilige Nacht,

Hirten erst kund gemacht!

Durch der Engel Halleluja

tönet es laut von fern und nah:

Christ der Retter ist da!

Christ der Retter ist da!

Stille Nacht, heilige Nacht,

Gottes Sohn, o wie lacht

Lieb‘ aus Deinem göttlichen Mund,

Da uns schlägt die rettende Stund,

Christ, in Deiner Geburt!

Christ, in Deiner Geburt!

 

 

Oh du fröhliche – Liedtext

O du fröhliche, o du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!

Welt ging verloren,

Christ ist geboren:

freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!

Christ ist erschienen,

uns zu versühnen:

freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!

Himmlische Heere

jauchzen dir Ehre:

Freue, freue dich o Christenheit!

 

 

Alle Jahre wieder – Liedtext

Alle Jahre wieder,

kommt das Christuskind

auf die Erde nieder,

wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen

ein in jedes Haus,

geht auf allen Wegen

mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite

still und unerkannt,

daß es treu mich leite

an der lieben Hand.

 

 

Fröhliche Weihnacht überall – Liedtext

„Fröhliche Weihnacht überall!“

tönet durch die Lüfte froher Schall.

Weihnachtston, Weihnachtsbaum,

Weihnachtsduft in jedem Raum!

„Fröhliche Weihnacht überall!“

tönet durch die Lüfte froher Schall.

Darum alle

stimmet in den Jubelton,

denn es kommt das Licht der Welt

von des Vaters Thron.

„Fröhliche Weihnacht überall“…

Licht auf dunklem Wege,

unser Licht bist du;

denn du führst, die dir vertrau’n,

ein zu sel’ger Ruh’.

„Fröhliche Weihnacht überall“…

Was wir ander’n taten,

sei getan für dich,

daß bekennen jeder muß,

Christkind kam für mich.

 

 

Schneeflöckchen, WeißröckchenLiedtext

Schneeflöckchen, Weißröckchen,

wann kommst du geschneit;

Du wohnst in den Wolken,

dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,

du lieblicher Stern;

malst Blumen und Blätter,

wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns

die Blümelein zu,

dann schlafen sie sicher

in himmlischer Ruh‘.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,

komm zu uns ins Tal,

dann bau’n wir ’nen Schneemann

und werfen den Ball.

 

 

Morgen Kinder wird’s was geben – Liedtext

Morgen, Kinder, wird’s was geben,

morgen werden wir uns freun!

Welch ein Jubel, welch ein Leben

wird in unserm Hause sein!

Einmal werden wir noch wach,

heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen

von der großen Lichterzahl,

schöner als bei frohen Tänzen

ein geputzter Kronensaal.

Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,

wie’s am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,

Malchens nette Schäferin,

Jettchens Küche mit dem Herdchen

und dem blankgeputzten Zinn?

Heinrichs bunten Harlekin

mit der gelben Violin?

Welch‘ ein schöner Tag ist morgen!

Viele Freunde hoffen wir;

uns’re lieben Eltern sorgen

lange, lange schon dafür.

O gewiß, wer sie nicht ehrt,

ist der ganzen Lust nicht wert!

 

 

Süßer die Glocken nie klingen – Liedtext

Süßer die Glocken nie klingen

als zu der Weihnachtszeit:

S’ist als ob Engelein singen

wieder von Frieden und Freud‘.

Wie sie gesungen in seliger Nacht.

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang!

Oh, wenn die Glocken erklingen,

schnell sie das Christkindlein hört;

tut sich vom Himmel dann schwingen

eilig hernieder zur Erd‘.

Segnet den Vater, die Mutter, das Kind

Glocken mit heiligem Klang…

Klinget mit lieblichem Schalle

über die Meere noch weit,

daß sich erfreuen doch alle

seliger Weihnachtszeit.

Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang.

Glocken mit heiligem Klang…

 

 

Kling, Glöckchen, klingelingeling – Liedtext

Kling, Glöckchen, klingelingeling,

kling, Glöckchen, kling!

Laßt mich ein, ihr Kinder,

ist so kalt der Winter,

öffnet mir die Türen,

laßt mich nicht erfrieren.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,

kling, Glöckchen, kling!

Kling Glöckchen

Mädchen hört und Bübchen,

macht mir auf das Stübchen,

bring’ euch milde Gaben,

sollt‘ euch dran erlaben.

Kling Glöckchen

Kling Glöckchen

Hell erglühn die Kerzen,

öffnet mir die Herzen,

will drin wohnen fröhlich,

frommes Kind, wie selig.

Kling Glöckchen

 

 

Lasst uns froh und munter sein

Laßt uns froh und munter sein

und uns recht von Herzen freun!

Lustig, lustig, traleralera!

Bald ist Nik’lausabend da,

bald ist Nik’lausabend da!

Dann stell’ ich den Teller auf,

Nik’laus legt gewiß was drauf.

Lustig, lustig, …

Wenn ich schlaf’, dann träume ich:

Jetzt bringt Nik’laus was für mich.

Lustig, lustig, …

Wenn ich aufgestanden bin,

lauf’ ich schnell zum Teller hin.

Lustig, lustig, …

Nik’laus ist ein guter Mann,

dem man nicht genug danken kann.

Lustig, lustig, …

 

 

Vom Himmel hoch da komm ich her – Liedtext

Vom Himmel hoch, da komm ich her.

Ich bring’ euch gute neue Mär,

Der guten Mär bring ich so viel,

Davon ich singn und sagen will

Euch ist ein Kindlein heut’ geborn

Von einer Jungfrau auserkorn,

Ein Kindelein, so zart und fein,

Das soll eu’r Freud und Wonne sein.

Es ist der Herr Christ, unser Gott,

Der will euch führn aus aller Not,

Er will eu’r Heiland selber sein,

Von allen Sünden machen rein.

Er bringt euch alle Seligkeit,

Die Gott der Vater hat bereit,

Daß ihr mit uns im Himmelreich

Sollt leben nun und ewiglich.

So merket nun das Zeichen recht:

Die Krippe, Windelein so schlecht,

Da findet ihr das Kind gelegt,

Das alle Welt erhält und trägt.

Des laßt uns alle fröhlich sein

Und mit den Hirten gehn hinein,

Zu sehn, was Gott uns hat beschert,

Mit seinem lieben Sohn verehrt.

Merk auf, mein Herz, und sieh dorthin!

Was liegt dort in dem Krippelein?

Wes ist das schöne Kindelein?

Es ist das liebe Jesulein.

Sei mir willkommen, edler Gast!

Den Sünder nicht verschmähet hast

Und kommst ins Elend her zu mir,

Wie soll ich immer danken dir?

Ach, Herr, du Schöpfer aller Ding,

Wie bist du worden so gering,

Daß du da liegst auf dürrem Gras,

Davon ein Rind und Esel aß!

Und wär’ die Welt vielmal so weit,

Von Edelstein und Gold bereit’,

So wär sie doch dir viel zu klein,

Zu sein ein enges Wiegelein.

Der Sammet und die Seide dein,

Das ist grob Heu und Windelein,

Darauf du König groß und reich

Herprangst, als wär’s dein Himmelreich.

Das hat also gefallen dir,

Die Wahrheit anzuzeigen mir:

Wie aller Welt Macht, Ehr und Gut

Vor dir nichts gilt, nichts hilft noch tut.

Ach, mein herzliebes Jesulein,

Mach dir ein rein, sanft Bettelein,

Zu ruhen in meins Herzens Schrein,

Daß ich nimmer vergesse dein.

Davon ich allzeit fröhlich sei,

Zu springen, singen immer frei

Das rechte Susaninne schon,

Mit Herzenslust den süßen Ton.

Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,

Der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.

Des freuen sich der Engel Schar

Und singen uns solch neues Jahr.

 

 

Es ist ein Ros entsprungen

Es ist ein Ros‘ entsprungen

aus einer Wurzel zart.

wie uns die Alten sungen,

von Jesse kam die Art.

Und hat ein Blümlein bracht

mitten im kalten Winter,

wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein, das ich meine,

davon Jesajas sagt,

hat uns gebracht alleine

Marie, die reine Magd.

Aus Gottes ew’gem Rat

hat sie ein Kind geboren

wohl zu der halben Nacht.

 

 

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein, kommet,

O kommet doch all!

Zur Krippe her kommet

In Bethlehems Stall.

Und seht was in dieser

Hochheiligen Nacht

Der Vater im Himmel

Für Freude uns macht.

O seht in der Krippe

Im nächtlichen Stall,

Seht hier bei des Lichtes

Hellglänzendem Strahl,

In reinliche Windeln

Das himmlische Kind,

Viel schöner und holder,

Als Engelein sind.

Da liegt es, das Kindlein,

Auf Heu und auf Stroh,

Maria und Josef

Betrachten es froh;

Die redlichen Hirten

Knien betend davor,

Hoch oben schwebt jubelnd

Der Engelein Chor.

O beugt, wie die Hirten,

Anbetend die Knie,

Erhebet die Händchen

Und betet wie sie!

Stimmt freudig, ihr Kinder –

Wer soll sich nicht freun? –

Stimmt freudig zum Jubel

Der Engelein ein!

Was geben wir Kinder,

Was schenken wir dir,

Du bestes und liebstes

Der Kinder, dafür?

Nichts willst du von Schätzen

Und Reichtum der Welt,

Ein Herz nur voll Demut

Allein dir gefällt.

 

 

Leise rieselt der Schnee – Liedtext

Leise rieselt der Schnee

still und starr liegt der See,

weihnachtlich glänzet der Wald:

Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen wirds warm,

still schweigt Kummer und Harm,

Sorge des Lebens verhallt:

Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,

Chor der Engel erwacht,

hört nur wie lieblich es schallt:

Freue dich, Christkind kommt bald!

 

 

Der Heiland ist geboren – Liedtext

Der Heiland ist geboren,

freu dich, o Christenheit,

sonst wär’n wir gar verloren

in alle Ewigkeit.

Freut euch von Herzen, ihr Christen all‘,

kommt her zum Kindlein in den Stall,

freut euch von Herzen, ihr Christen all‘,

kommt her zum Kindlein in dem Stall.

Ein Kindlein auserkoren,

freu dich, du Christenheit!

Sonst wär’n wir gar verloren

in alle Ewigkeit!

Die Engel lieblich singen,

freu dich, du Christenheit;

tun gute Botschaft bringen,

verkündigen große Freud’!

Der Gnadenbrunn tut fließen,

freu dich, du Christenheit!

Tut all’ das Kindlein grüßen!

Kommt her zu ihm mit Freud’!

Von RND/do

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