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Wissen Das Qi wecken, den Atem regulieren
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18:50 30.05.2017
Tai-Chi-Lehrer Andreas Gran zeigt, wie es geht: Die Arme steigen von imaginären Fäden gezogen, die Hände sind locker. Quelle: Agnieszka Krus
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Leipzig

Nehmen Sie die schulterbreite Grundstellung ein. Die Knie sind leicht gebeugt. Stellen Sie sich vor, dass an der Oberseite Ihrer Unterarme je ein kleiner Faden befestigt ist, der nach schräg vorne oben verläuft. Mit dem Einatmen beginnen die Arme – von den imaginären Fäden gezogen – langsam zu steigen. Unter den Handflächen entstehen in der Vorstellung zwei Grapefruit-große Heliumballons, die ebenfalls steigen und die Hände mit nach oben tragen. Auf Schulterhöhe lösen sich nun zeitgleich mit dem Beginn der Ausatmung die beiden imaginären Fäden, wodurch die Ellenbogen nun leicht durchhängen und auch die Schultern loslassen können.

Andreas Gran (35) ist Lehrer für Tai-Chi, Qigong, Kung-Fu und Selbstverteidigung in Leipzig. Bei mehrwöchigen Aufenthalten in Südchina bildet er sich regelmäßig im Mutterland der asiatischen Kampf- und Bewegungskünste fort. In den kommenden Wochen stellt er in der Rubrik „Durchatmen“ Einzel- und Partnerübungen aus dem Tai-Chi vor. Sie sind allesamt so ausgewählt, dass auch Anfänger die Bewegungsabläufe ausführen können . Ergänzend zu der Serie auf dieser Seite, gibt es Videolinks zur weiteren Veranschaulichung und Bewegungskorrektur. Die Kurzfilme geben zudem weitere Einblicke ins Tai-Chi. Quelle: Agnieszka Krus

Kurz darauf verschwinden auch die beiden Ballons und die Arme beginnen zu sinken. Versuchen Sie die nun entstehende kurze Atempause zuzulassen, bevor die Arme mit dem Einatmen wieder zu steigen beginnen.

Die Übung im Video

Weitere Übungen

Teil 1: Ruhe finden mit dem schwimmenden Drachen

Von RND

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