Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wissen Bergsteiger als Testpersonen für Mars-Missionen
Nachrichten Wissen Bergsteiger als Testpersonen für Mars-Missionen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 22.08.2016
Forschen in über 4500 Metern Höhe: Die Hütte Regina Margherita, Europas höchstgelegenes Gebäude, wird vom DLR für eine Studie zur Ödembildung genutzt. Quelle: Rifugi Monte Rosa/Giorgio Tiraboschi
Köln

Dort wird getestet, wie sie auf Sauerstoffmangel und geringen Luftdruck reagieren.

"Wenn in Zukunft Astronauten in einem Habitat auf dem Mars stationiert sind, werden sie sehr wahrscheinlich in einer ähnlichen Druckatmosphäre leben und arbeiten", erläuterte der ärztliche Leiter der Studie, Ulrich Limper. Viele Menschen, die plötzlich solchen stark veränderten Druckverhältnissen ausgesetzt sind, leiden dann unter der Höhenkrankheit - zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen, Übelkeit und angeschwollene Hände und Füße. "Wir können aber bisher nicht vorhersagen, bei welchen Personen die Höhenkrankheit auftritt und was ihre Ursachen sind", sagte Limper. Untersucht werden soll unter anderem, wie man besser mit der Höhenkrankheit umgehen kann.

Die Teilnehmer werden die Hütte voraussichtlich am Dienstag erreichen und bleiben dann sechs Tage oben. Sie seien keine angehenden Astronauten, sondern normale Testpersonen, sagte eine Sprecherin.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wann können wieder bemannte Raumflüge aus den USA zur Raumstation ISS starten? Zwei US-Astronauten legen bei einem gut sechsstündigen Außeneinsatz einen wichtigen Grundstein dafür.

20.08.2016

Australien braucht für die Rettung des Great Barrier Reefs mehr Zeit. Queensland werde das Welterbekomitee der Unesco um Aufschub bitten, um die Probleme am weltgrößten Korallenriff in den Griff zu bekommen, teilte der Umweltminister des Bundesstaates, David Miles, mit.

19.08.2016

Ein ausgeprägtes Zeitempfinden galt lange als typisch menschliche Domäne. Nun legen Forscher einen Gegenbeweis vor.

18.08.2016