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Wirtschaft Wird C&A chinesisch?
Nachrichten Wirtschaft Wird C&A chinesisch?
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10:15 15.01.2018
Gerüchte um C&A: Angeblich soll das Modeunternehmen an Chinesen verkauft werden – offiziell ist von Expansion die Rede. Quelle: dpa
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Düsseldorf

C&A will nach China und digital expandieren. Das könne auch Partnerschaften und externe Beteiligungen beinhalten, erklärte die Familienholding Cofra am Montag. So zurückhaltend reagierten die Schweizer auf einen Bericht des „Spiegel“, wonach die Eigentümerfamilie Brenninkmeijer tatsächlich einen Verkauf des 1841 gegründete Modeunternehmens nach China plant.

„C&A blickt auf eine herausragende Geschäftsleistung in 2017 zurück und wir wollen auf diesem Momentum durch weitere Innovation und Expansion aufbauen“, heißt es in der Mitteilung. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Unternehmens würden auch Wege geprüft, in starken Wachstumsmärkten wie China Fuß zu fassen. Ein C&A-Sprecher in Düsseldorf wollte den „Spiegel“-Bericht nicht kommentieren. C&A hatte zuletzt mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Der zunehmende Online-Handel sowie Billiganbieter wie Primark machten der Kette zu schaffen. Im Juni war der ehemalige Rewe-Chef Alain Caparros an die Spitze des Textilhändlers gerückt, um das Familienunternehmen zurück in die Erfolgsspur zu holen.

„Spiegel“: Deal steht kurz bevor

Der „Spiegel“ berichtet unter Berufung auf Insiderkreise, der Verkauf stehe kurz vor dem Abschluss.

C&A gehört zu 100 Prozent der streng katholischen Familie Brenninkmeijer, die westfälische Wurzeln hat, ihr erstes Geschäft jedoch in den Niederlanden gründeten, wohin die Familie im 19. Jahrhundert übersiedelte. Der Name leitet sich von den Initialen der Gründer ab: die Brüder Clemens und August Brenninkmeijer. Das Vermögen der Großfamilie (nach unterschiedlichen Angaben 500 oder 1000 Mitglieder) wird heute auf 20 bis 25 Milliarden Euro geschätzt. Die Kette umfasst rund 1500 Läden in 18 Ländern, etwa 35.000 Menschen arbeiten für C&A. Der Umsatz lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 2,6 Milliarden Euro. Die Eigentümer meiden öffentliche Auftritte und sind insgesamt sehr verschwiegen.

Von RND/dpa

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