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Welcher Ernährungstyp sind Sie?

Marktforschung Welcher Ernährungstyp sind Sie?

Die einen essen keinen Zucker, die anderen kein Fleisch: Ernährung ist mehr und mehr zur Glaubensfrage geworden. Umso wichtiger ist es für die Lebensmittelindustrie zu wissen, wer ihre Produkte kauft und wer verächtlich die Nase rümpft. Die Marktforscher von Nielsen haben deshalb sieben Ernährungstypen entworfen.

Für die Gruppe der Pragmatiker muss es hauptsächlich schnell gehen. Die Naturverbundenen achten dagegen auf Bio-Qualität.

Quelle: dpa

Hannover. Die einen kippen ihrer Familie morgens unbekümmert Schokomüsli in die Schale, die anderen schauen schon im Supermarkt kritisch auf den Zuckergehalt einzelner Produkte. Gleiches gilt bei Fleisch: Während die eine Familie abends mal schnell eine Ladung Chicken Nuggets warm macht, kommt das für die andere überhaupt nicht infrage – wenn Fleisch, dann zumindest Bio. Essen ist mehr denn je eine Glaubensfrage geworden.

Für die Lebensmittelindustrie ist es deshalb wichtig zu verstehen, wer ihre Produkte kauft – und wer verächtlich die Nase rümpft. Die Marktforscher von Nielsen haben jetzt sieben Ernährungstypen herausgearbeitet. Je nach Typ kommen Produkte an – oder auch nicht.

Pragmatiker, Naturnahe, Unbekümmerte

Die meisten Deutschen (27 Prozent) gehören demnach zu den Engagierten. Sie kochen gerne und legen Wert auf gute Qualität. Für die Pragmatiker (22 Prozent) muss es hauptsächlich schnell gehen. Den Unbekümmerten (16 Prozent) ist im Grunde sowieso alles egal. Sie kaufen häufig Tiefkühlkost und Cola. Die Naturnahen (11 Prozent) sind das genaue Gegenteil: Sie achten auf Bioqualität, regionale Produkte und Nachhaltigkeit. Pangasiusfilet aus Vietnam wird man bei ihnen ebenso wenig finden wie Plastiktüten.

Besonders viele junge Verbraucher gehören in die Kategorie der Trendigen (11 Prozent). Sie sind besonders für Produktneuheiten zu begeistern – denken wir zum Beispiel an den Hype um Einhörner. Die Körperbewussten (9 Prozent) üben sich für ihre Gesundheit in Verzicht, und für die Gewissensentscheider (4 Prozent) müssen Lebensmittel auch Umwelt- und Tierschutzstandards erfüllen.

Zu Omas Zeiten war doch alles einfacher.

Von Anne Grüneberg/RND

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