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Nachrichten Wirtschaft Welche Fristen gelten für die Weihnachtspost?
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17:31 11.12.2017
In den Verteilzentren der Paketdienste werden die Sendungen automatisch sortiert. Sind Pakete weihnachtlich dekoriert, kann das zu Problemen führen. Quelle: dpa
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Berlin

Weihnachten ohne Geschenke? Für die meisten undenkbar. Wer seine Liebsten nicht besuchen kann, der verschickt das Geschenk. Damit die Sendung aber auch pünktlich vor dem 24. Dezember ankommt, muss sie rechtzeitig abgegeben werden. Denn die Fristen bei den bekannten Logistikfirmen DHL, DPD, Hermes, GLS, UPS oder TNT sind unterschiedlich.

Generell gilt: Je früher das Paket abgegeben wird, desto sicherer ist, dass die Sendung pünktlich ankommt. „Da das Sendungsvolumen zur Weihnachtszeit besonders hoch ist, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihre Pakete einen bis zwei Tage früher als gewöhnlich losschicken“, erklärt der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK).

Achtung: Heiligabend ist ein Sonntag

In diesem Jahr muss das Paket sogar noch etwas eher auf den Weg gebracht werden: „Aufgrund des Heiligabends am Sonntag liegt der Abgabeschluss einen Tag früher als etwa im vergangenen Jahr“, erklärt Peter Rey von DPD.

Das heißt: Pakete innerhalb Deutschlands sollten je nach Unternehmen spätestens am 20. oder am 21. Dezember aufgegeben werden, rät der BIEK. Und zwar am besten bis 12 Uhr. Für den internationalen Versand von Paketen liegt der Stichtag je nach Zielland und Dienstleister zwischen dem 14. und 20. Dezember.

Pakete müssen bis zum 21. Dezember abgeschickt werden

Bei DHL gilt: Päckchen und Pakete, die bis zum 21. Dezember um 18 Uhr in einer Filiale oder einem Paketshop aufgegeben werden, erreichen in der Regel bis Heiligabend ihre Empfänger. In einigen Filialen kann die Sendung auch noch am Vormittag des 22. Dezember abgeschickt werden.

Für Pakete und Päckchen innerhalb Europas empfiehlt DHL die Abgabe bis zum 11. Dezember. Der Versand in EU-Nachbarländer und die Schweiz sollte bis zum 15. Dezember 2017 erfolgen.

Bei Hermes müssen Pakete spätestens am 20.12. um 12 Uhr im Paketshop abgegeben werden, damit sie bis Heiligabend da sind. Für internationale Sendungen gilt der 14.12. als Stichtag.

DPD empfiehlt, Pakete spätestens bis zum 21. Dezember um 12 Uhr abzuschicken – für den internationalen Versand in EU-Länder liegt die Frist zwischen dem 15. und 20. Dezember je nach Zielland.

Bei UPS müssen national verschickte Pakete am 20. Dezember im Paketshop abgegeben werden, bei einer Tür-zu-Tür-Lieferung gilt der 21.12. als Stichtag. Für den Versand in EU-Länder muss das Paket – je nach gebuchtem UPS-Service – am 18., 19. oder 21. Dezember aufgegeben werden.

Besser keine aufwendigen Verpackungen

Pakete oder Päckchen sollten nicht mit bunten Schleifen oder Tannenzweigen verziert werden. Grund: Solcherlei Sendungen können sich in den automatischen Paketsortieranlagen verfangen und dadurch eventuell beschädigt werden. Stattdessen sollten Kunden auf eine stabile Verpackung achten.

Bei gebrauchten Kartons sollten sämtliche Aufkleber entfernt werden. Kleine Pakete schützt ein größerer Umkarton. Der Leerraum kann zum Beispiel mit Zeitungspapier ausgestopft werden. Zerbrechliche Geschenke sollten mit Luftkissenmaterial eingewickelt werden. Ein Warnhinweis wie „Vorsicht zerbrechlich“ reicht oft nicht aus, da das Paket immer mit anderen, teils sehr schweren Sendungen unterwegs ist.

Schäden werden in der Regel erstattet

Geht unterwegs doch etwas kaputt, wird der Schaden in den meisten Fällen reguliert. Denn Pakete sind in der Regel versichert, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die jeweilige Höchstgrenze variiert je nach Dienstleister, liegt aber in der Regel zwischen 500 und 750 Euro. Gemeldet werden muss ein Schaden vom Absender.

Häufig gilt dafür eine Frist von sieben Tagen, nachdem das Paket beim Empfänger angekommen ist. Wichtig für die Regulierung: Neben dem Einlieferungsbeleg ist auch ein Wertnachweis des Paketinhaltes notwendig. Das kann zum Beispiel ein Kassenzettel oder eine Rechnung sein.

Droht der Paketkollaps?

Die Schattenseiten des Einkaufens im Internet werden immer deutlicher. Schon warnen erste Stimmen vor einem „Paketkollaps“ oder „Verkehrsinfarkt“. Einfacher, bequemer, billiger: Das waren in den vergangenen Jahren die Vorzüge, mit denen der Onlinehandel der Konkurrenz in den Einkaufsstraßen immer größere Marktanteile abspenstig machte. Doch inzwischen scheint der Erfolg der Onlinehändler etliche der Vorteile zu unterhöhlen. Fakt ist: Der Online-boom sprengt kurz vor Weihnachten alle Grenzen. Der Bundesverband Paket & Expresslogistik (Biek) rechnet damit, dass bis zu 30 Millionen Pakete mehr abgegeben werden als vor einem Jahr. 15 Millionen Sendungen sollen es an einem Spitzentag werden. „Die wachsende Transportnachfrage ist mit den vorhandenen Kapazitäten des Verkehrssektors nur noch unter größten Anstrengungen zu bewältigen“, warnt der Deutsche Speditions- und Logistikverband. Ein Ende des Booms ist nicht in Sicht. Wurden 2016 hierzulande rund 3,16 Milliarden Pakete und Päckchen ausgeliefert, so erwartet der Biek bis zum Jahr 2021 noch einmal eine Milliarde Sendungen mehr.

Von dpa/RND/ang

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