Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft US-Gericht genehmigt Milliarden-Vergleich im VW-Skandal
Nachrichten Wirtschaft US-Gericht genehmigt Milliarden-Vergleich im VW-Skandal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:58 26.07.2016
Schaufenster eines Volkswagen-Händlers in Boston: Quelle: Adam Glanzman
San Francisco

Richter Charles Breyer, bei dem Hunderte US-Zivilklagen gebündelt sind, gab am Dienstag seine vorläufige Zustimmung zu dem geplanten Kompromiss. Es handele sich um eine faire und angemessene Lösung, befand Breyer bei einer Gerichtsanhörung in San Francisco.

Der Wolfsburger Autobauer hatte sich mit Kunden und US-Behörden auf einen Vergleich von bis zu 14,7 Milliarden Dollar (13,4 Mrd Euro) geeinigt. Mit der Zahlung sollen die Zivilklagen in den USA beigelegt werden, ohne dass es zum Prozess kommt. Der Kompromiss umfasst zunächst etwa 480 000 vom Abgas-Skandal betroffene Dieselwagen des VW-Konzerns mit 2,0-Litermotoren. Bei rund 85 000 Fahrzeugen mit größeren Motoren steht eine Einigung noch aus.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wann muss eine Gewerkschaft für den Schaden durch einen Arbeitskampf haften? Wenn der Streik rechtswidrig ist. Dafür reicht nach einem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts bereits eine Forderung, bei der die Friedenspflicht noch gilt.

26.07.2016

Osram verkauft sein Lampengeschäft wie erwartet an chinesische Investoren. Für die rund 9000 Beschäftigten war bereits im Vorfeld ein Paket an Sozialvereinbarungen geschnürt worden. Kuka lässt grüßen.

26.07.2016

Eigentlich müssen Gewerkschaften für Schäden durch Streiks kaum haften - bei der kleinen Lotsengewerkschaft GdF ist das jetzt anders. Ihr kreidet das Bundesarbeitsgericht einen Verstoß gegen die Friedenspflicht an - Millionen werden fällig.

26.07.2016