Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Toyota will Milliarden in den USA investieren

Nach Drohung von Trump Toyota will Milliarden in den USA investieren

Mit seiner Androhung von Strafzöllen hat der künftige US-Präsident Trump die Auto-Branche aufgeschreckt. Nun kündigt mit Toyota bereits der dritte Konzern Investitionen in den USA an. Die deutschen Konzerne wollen dagegen abwarten.

Toyota-Chef Akio Toyoda auf der US-Automesse in Detroit

Quelle: dpa

Tokio/Detroit. Der japanische Autoriese Toyota will in den kommenden fünf Jahren 10 Milliarden Dollar (9,5 Mrd Euro) in den USA investieren. Das erklärte Toyota-Chef Akio Toyoda auf der US-Automesse in Detroit, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag berichtete.

Zuvor hatten Ford sowie Fiat Chrysler Großinvestitionen in den USA angekündigt. So plant Ford 700 Millionen Dollar in eine bestehende Ford-Fertigungsstätte in Flat Rock im Bundesstaat Michigan zu investieren.

Die Bekanntmachungen der Autobauer folgen auf eine aggressive Kampagne des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der mehr Jobs für die US-Industrie fordert.

Toyota-Chef: Keine Reaktion auf Trump

Trump hatte Toyota und andere große Autokonzerne wie General Motors (GM) zuletzt heftig für die Produktion im Niedriglohnland Mexiko kritisiert. „Toyota will ein neues Werk in Baja, Mexiko, bauen, um Corolla-Autos für die USA herzustellen. AUF KEINEN FALL! Baut das Werk in den USA oder zahlt hohe Grenzsteuer“, twitterte Trump am Donnerstag vor einer Woche.

Insbesondere drohte er mit hohen Strafzöllen. Diese würden auch die deutsche Autoindustrie hart treffen, die in Mexiko auch für den Export in die USA Fahrzeuge produziert.

Nach Informationen von Kyodo will Toyota die Ankündigung von Konzernchef Toyoda über weitere 10 Milliarden Dollar nicht als Reaktion auf Trumps Äußerungen verstanden wissen. Vielmehr sei dies Teil der Konzernstrategie. Auch Ford-Chef Mark Fields hatte abgestritten, dem Druck Trumps nachgegeben zu haben er verwies auf wirtschaftliche Faktoren.

„Wir warten auf Fakten“

Die deutschen Konzerne äußerten sich eher vorsichtig zu Trump. „Wir warten auf Fakten“, sagte etwa Daimler-Chef Dieter Zetsche mit Blick auf den Start der neuen US-Regierung. Trump wird am 20. Januar in sein Amt eingeführt. Die Automesse in Detroit läuft bis zum 22. Januar.

Von RND/zys/dpa

Detroit  42.331427 -83.0457538
Detroit 

Aktien Tops & Flops

LINDE 177,95 +2,88%
LUFTHANSA 25,80 +1,77%
DT. BÖRSE 92,66 +1,71%
SIEMENS 116,11 -1,22%
BMW ST 86,32 -1,03%
Henkel VZ 116,48 -0,99%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 221,87%
Commodity Capital AF 151,98%
BlackRock Global F AF 119,25%
Allianz Global Inv AF 115,08%
Apus Capital Reval AF 112,38%

mehr

  • Digital Abo

    "DNN Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können -... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr