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Wirtschaft Toyota ruft 5,8 Millionen Autos zurück
Nachrichten Wirtschaft Toyota ruft 5,8 Millionen Autos zurück
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10:26 26.10.2016
Defekte Airbags: Autohersteller Toyota muss Millionen Autos zurückrufen. Quelle: dpa
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Tokio

Das teilte der weltgrößte Autobauer am Mittwoch mit. Betroffen sind mehrere Modelle, darunter der Corolla, aus den Baujahren 2006 bis 2014. Die betroffenen Fahrzeuge sind mit Airbags des Zulieferers Takata ausgestattet, denen ein Trocknungsmittel fehle, das Fehlfunktionen bei Hitze und feuchter Luft vorbeugen soll. Es bestehe die Gefahr, dass die Airbags explodieren und Metallteile durch den Autoinnenraum schießen. Wie Toyota in einer E-Mail mitteilte, umfasst der Rückruf keine Modelle, die in den USA verkauft wurden, da dort zuvor schon ein Rückruf für dortige Autos bekanntgegeben worden war.

Mindestens elf Menschen starben dort infolge der Unfälle mit defekten Airbags. Zuletzt erlag eine 50-jährige Fahrerin eines Honda Civics in Kalifornien ihren Verletzungen. Das teilte die US-Sicherheitsbehörde NHTSA mit.

Auch deutsche Autobauer betroffen

Die jüngste Maßnahme schließt eine zweite Runde an Rückrufen für rund 20.000 Autos ein, die zuerst 2010 in die Werkstätten zurückgeholt worden waren. Diese zwischen Mai 2000 und November 2001 gebauten Fahrzeuge waren mit fehlerhaften Takata-Airbags ausgerüstet, die durch neue ausgetauscht wurden, denen es weiterhin an Trockenmitteln mangelte. Dies wird in der zweiten Rückrufrunde nun nachgeholt. Die mangelhaften Takata-Airbags sind seit Jahren schon berüchtigt in der Autobranche. Auch deutsche Autobauer sind betroffen: Volkswagen, BMW und Daimler haben die Airbags des japanischen Zulieferers verbaut. Das Problem hat in den USA zur größten Rückrufaktion der Automobilgeschichte geführt.

Von RND/dpa/are

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