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Stichwort „Organik-Standort Dresden“

Stichwort „Organik-Standort Dresden“

Bereits zu DDR-Zeiten gab es in Dresden erste TU-Forschungen an organischer Elektronik. Diese wurden ab 1993 durch Prof. Karl Leo und andere Physiker am Uni-Institut für angewandte Photophysik wiederbelebt.

Durch die Ansiedlung der Fraunhofer-Institute für Photonische Mikrosysteme (IPMS, ab 2003) und dessen ausgegründetes Organikelektronikzentrum COMEDD (2012) erfuhr auch die anwendungsnahe OLED-Forschung einen wesentlichen Schub. Zu den besonders aktiven Firmen gehören Novaled (OLEDs), Heliatek (organische Solarzellen), Plastic Logic (biegsame Bildschirme), LEDON (organische Leuchten) und Creaphys (Ausrüstungen). Insgesamt sind in der Branche im Großraum Dresden rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt, der Jahresumsatz wird auf 50 bis 100 Millionen Euro geschätzt.

hw

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