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Wirtschaft Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche-Börse-Chef
Nachrichten Wirtschaft Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Deutsche-Börse-Chef
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21:37 01.02.2017
Der Vorstandschef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter soll vor dem Kauf von 60.000 Aktien Insiderwissen gehabt haben. Quelle: dpa
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Frankfurt/Eschborn

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Deutsche Börse teilte mit, Vorstandschef Carsten Kengeter und das Unternehmen kooperierten „in vollem Umfang“ mit der Staatsanwaltschaft.

Kengeter habe die Anteile am 14. Dezember 2015 im Rahmen des neuen Vorstandsvergütungsprogramms des Konzerns erworben, das Investments des Führungsgremiums in das Unternehmen vorsehe. Kengeter kaufte an dem Tag 60.000 Aktien im Wert von insgesamt 4,5 Millionen Euro, wie aus öffentlichen Unterlagen der Deutschen Börse hervorgeht.

Die Deutsche Börse hatte im Februar 2016 – also zwei Monate nach dem Kauf des Aktienpakets – verkündet, sich mit der London Stock Exchange zusammenschließen zu wollen. Danach stieg der Aktienkurs beider Unternehmen deutlich. Wusste Kengeter bereits vorher von dem Deal mit den Briten, muss er sich dem Vorwurf des Insiderhandelns stellen. Derzeit prüfen verschiedene Aufsichtsbehörden das Fusionsvorhaben.

Von RND/fw/dpa

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