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00:08 20.12.2016
Damit Karten, Briefe und Pakete rechtzeitig ankommen, sollten sie rechtzeitig abgegeben werden. Quelle: dpa
Bonn

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Wer seine Liebsten nicht besuchen kann, der schickt eine kleine Aufmerksamkeit mit der Post. Damit Karten, Briefe und Pakete rechtzeitig ankommen, sollten sie rechtzeitig abgegeben werden. Die Fristen bei den bekannten Logistik-Firmen DHL, DPD, Hermes, GLS, UPS oder TNT sind allerdings unterschiedlich – und sie hängen davon ab, ob etwas innerhalb Deutschlands oder ins Ausland verschickt wird.. Eine Übersicht.

Weihnachtskarten

Wer gerne Briefe und Karten zum Fest verteilt, sollte sie spätestens am 22. Dezember abgeben – wenn er sie innerhalb Deutschlands verschickt. Dann erreichen seine Zeilen den Empfänger noch rechtzeitig, versichert zum Beispiel die Deutsche Post. Lebt der Adressat dagegen im Ausland, wird der Weihnachtsgruß wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig ankommen: Für Karten und Briefe ins europäische Ausland war die Abgabefrist der 18. Dezember, für Post mit Ziel außerhalb Europas sogar der 14. Dezember.

Weihnachtspakete

Wer ein Paket innerhalb Deutschlands verschicken will, sollte es bis zum 22. Dezember, 18.00 Uhr abgegeben haben, erklärt die Deutsche Post DHL. Noch besser sei es, die Weihnachtspost vormittags in einem Paketshop abzugeben, empfiehlt der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK). „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte das Paket vor 12 Uhr mittags abgeben“, sagt Peter Rey vom Versandunternehmen DPD Deutschland. „Später kann es sein, dass der Fahrer die Pakete schon abgeholt hat.“

Für den internationalen Versand von Paketen war der Stichtag in den meisten Fällen bereits. Wer es genau wissen will, sollte einen Blick auf die Webseite seines Versandunternehmens werfen, rät der BIEK. So sollten beispielsweise bei DHL Päckchen und Standard-Pakete in außereuropäische Länder schon bis zum 2. Dezember abgegeben werden, innerhalb Europas bis zum 12. Dezember.

Auf den letzten Drücker

Wer noch spontan ein Geschenk verschicken will, kann bei der Deutschen Post sein Glück versuchen – sogar noch am 23.12., also einen Tag vor Heiligabend: Dafür müssten die Päckchen und Pakete aber bis Freitag, 10 Uhr, in einer Postbank-Filiale abgegeben werden, erklärt DHL, der Paketdienst der Deutschen Post, auf seiner Website. Dann würden die Päckchen und Pakete „in der Regel bis zum 24.12. zugestellt“ – spätestens bis 15 Uhr, solange werden die Mitarbeiter am Sonnabend unterwegs sein.

Für die Partner-Filialen des Unternehmens sowie die DHL Paketshops und die Packstationen gilt dagegen: Nur was bis zum 22.12., 18 Uhr, abgeben wurde, wird auch „in der Regel bis zum 24.12. zugestellt“.

Wie Pakete richtig ankommen

Vor Weihnachten herrscht bei den Paketdiensten Hochbetrieb. Doch nicht immer kommt das Paket mit den Geschenken rechtzeitig vor dem Fest an. Wer selber ein Paket verschickt, sollte deshalb darauf achten, dass Name und Adresse vollständig und gut lesbar angegeben sind, empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. So verhindert man, dass die Sendung unterwegs stecken bleibt oder automatisch aussortiert wird. Drei Tipps für Verbraucher:

Einfache Verpackung: Sortieranlagen lassen sich von schönen Verpackungen nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Schleifen und Bänder können dazu führen, dass die Sendung aussortiert wird. Daher sollte der Karton möglichst schlicht sein.

Ersatzzustellung: Ist der Empfänger nicht zu Hause, geben Paketdienste die Sendungen oft in der Nachbarschaft ab. Wer ein Paket erwartet, kann häufig eine Wunschadresse angeben, an die das Paket alternativ geliefert werden soll. Das vermeidet langes Suchen.

Lieferzeiten: Paketdienstleister geben oft Lieferzeiten für die Zustellung an. Das sind aber in der Regel keine garantierten Termine. Mit Hilfe der Paketnummer kann im Internet verfolgt werden, wo sich die Sendung in etwa befindet. Wer will, dass seine Sendung zu einem bestimmten Termin geliefert wird, kann auf den Expressversand zurückgreifen. Das ist aber oft ein wenig teurer.

So sind Standard-Pakete versichert

Generell sind Standard-Pakete mit etwa 500 bis 750 EUR versichert, teilt der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation mit. Das gilt allerdings nicht für Päckchen oder Briefe. Daher haben Geldgeschenke in einem einfachen Brief nichts zu suchen, betont Elmar Müller, Sprecher des Verbands.

„Es kommt immer wieder vor, dass Menschen Geldgeschenke in einem Briefumschlag verschicken. Das ist aber nicht erlaubt und riskant“, sagt Müller. Ein Blick in die Geschäftsbedingungen macht klar: Geht der Brief mit dem Geldgeschenke verloren, ist der Inhalt nicht versichert.

Es gibt jedoch einige Service-Angebote wie den versicherten Versand oder Einschreiben. So ermöglicht zum Beispiel der Wertbrief der Deutschen Post das versicherte Verschicken von Gegenständen mit einem Wert bis 500 Euro und von bis zu 100 Euro Bargeld.

Von dpa/afp/RND/wer

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