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12:11 30.06.2017
Die dreimonatige Testphase ist vorbei: Künftig müssen Zuschauer für die privaten Programme über DVB-T zahlen. Quelle: dpa
Berlin

Am 30. Juni endet die kostenlose Testphase für den Empfang privater Programme über DVB-T2. Wer ab 1. Juli weiterhin RTL, Pro Sieben und Co. empfangen will, muss seinen Receiver dafür freischalten. Von der Umstellung sind mehr als drei Millionen Haushalte betroffen. Für die privaten Programme verlangt der Betreiber Freenet eine monatliche Gebühr von 5,75 Euro – oder gleich 69 Euro fürs ganze Jahr. Kunden können den Zugang entweder über eine Guthabenkarte oder ein monatliches Abo aktivieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Wie funktioniert das Freischalten über die Guthabenkarte?

Die Freenet-Guthabenkarte gilt für zwölf Monate und kostet 69 Euro. Kunden können sie entweder bei Freenet TV selbst bestellen oder sie im Fachhandel kaufen. Die Karten gibt es zum Beispiel bei Media Markt und Saturn. Unter einem Rubbelfeld befindet sich der Guthabencode. Zur Freischaltung benötigen Kunden diesen Guthabencode sowie die Freenet-ID des Empfangsgeräts. Beide Nummern werden entweder unter www.freenet.tv ein- oder unter der Servicenummer 0221 46708700 durchgegeben. Freenet empfiehlt, das Fernsehgerät zuerst einzuschalten und ein privates Programm anzuwählen und erst dann die Guthabenkarte zu aktivieren. Nur dann könne die Freischaltung innerhalb von 30 Minuten erfolgen.

Auf seiner Internetseite warnt der Anbieter Freenet: „Bitte beachten Sie, dass es aufgrund des hohen Kundeninteresses, speziell rund um den 3. und 4.7.2017, zu Beeinträchtigungen im Handel, bei der Aktivierung des Guthaben-Codes auf unserer Webseite und in der Kundenhotline kommen kann.“

Wo finde ich die Freenet-ID des Empfangsgerätes?

Die Nummer steht auf dem DVB-T-Receiver, meist auf der Unter- oder Rückseite. Außerdem liegt jedem Receiver beim Kauf eine Kundenkarte bei, auf der die Nummer ebenfalls abgedruckt ist. Wichtig dabei: Der Code gilt immer nur für ein Gerät und ist nach dem Einlösen nicht mehr übertragbar.

Vorsicht: Es gibt auch DVB-T-Receiver im Handel zu kaufen, die grundsätzlich nur öffentlich-rechtliche und keine privaten Programme empfangen können. Wer Wert auf die Privaten legt, sollte beim Kauf darauf achten, dass der Receiver für Freenet TV geeignet ist. Das ist durch ein entsprechendes Logo auf der Verpackung oder dem Receiver selbst gekennzeichnet.

Was passiert, wenn die zwölf Monate abgelaufen sind?

Dann brauchen Kunden eine neue Freenet-Guthabenkarte, die erneut aktiviert werden muss. Sonst bleiben die privaten Programme schwarz.

Wie funktioniert das Freischalten übers Abo?

Das Freenet-Abo kostet 5,75 Euro im Monat und ist monatlich kündbar. Um es abzuschließen, müssen Kunden auf der Internetseite von Freenet zunächst ein Kundenkonto erstellen. Nach dem Klick auf „jetzt registrieren“ werden sie aufgefordert, ihre E-Mailadresse und die Freenet-ID des Empfangsgeräts einzugeben. Anschließend braucht Freenet noch die Kontodaten für den Bankeinzug. Nach Abschluss der Registrierung ist Freenet TV sofort aktiviert. Auch hier gilt ein Abo nur für ein Empfangsgerät. Freenet hat allerdings einen Mehrgeräte-Tarif angekündigt. Bei diesem Tarif soll der Kunde für alle Zweit- und Drittgeräte einen Rabatt von rund 20 Prozent bekommen.

Mein Fernsehgerät hat einen integrierten DVB-T-Receiver. Wie kann ich die privaten Programme empfangen?

Für TV-Geräte mit integriertem DVB-T-Receiver gibt es ein sogenanntes Freenet TV CI+Modul, was in den dafür vorgesehenen Kartenschlitz im Fernsehgerät gesteckt wird. Das Modul kostet knapp 80 Euro inklusive 3 Monate Guthaben.

Ich möchte zu DVB-T wechseln. Was brauche ich dafür?

Zum Empfang über das digitale terrestrische DVB-T-Signal brauchen Kunden einen DVB-T-Receiver und eine Antenne. Beides gibt es im Fachhandel zu kaufen. Ein guter Receiver mit Freenet-Empfang kostet ab 70 Euro, die Zimmerantenne ab 10 Euro. In neuen TV-Geräten sind zum Teil schon DVB-T Receiver integriert.

Von Anne Grüneberg/RND

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