Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Salmonellen-Gefahr in Bio-Eiern von Lidl, Aldi, Netto und Co.
Nachrichten Wirtschaft Salmonellen-Gefahr in Bio-Eiern von Lidl, Aldi, Netto und Co.
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:00 20.06.2018
Rückruf: Bio-Eier gegebenenfalls mit Salmonellen befallen. Quelle: lebensmittelwarnung.de
Lohne

Die Firma Eifrisch-Vermarktungs-GmbH und Co.KG ruft Bio-Eier mit der Chargennummer 0-DE-0356331 zurück. Im Rahmen einer Eigenuntersuchung seien Salmonellen in den Eiern nachgewiesen worden. „Vor dem Verzehr dieser Eier wird dringend abgeraten“, so das Unternehmen weiter.

Im Handel seien die Eier bei den Supermärkten Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real, Lidl und Netto erhältlich gewesen, hieß auf dem Portal lebensmittelwarnung.de, das von den Bundesländern und dem Bund betrieben wird. Betroffen sind Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen.

Was sind Salmonellen?

Bei Salmonellen handelt es sich um Bakterien, die weltweit vorkommen. Eine Salmonellen-Erkrankung verursacht Durchfall, ist also ein typische Lebensmittelinfektion. Im Magen-Darm-Trakt von Menschen und Tieren können sich die Erreger vermehren.

Andere Eier und Mindesthaltbarkeitsdaten sind den Unternehmensangaben zufolge nicht betroffen. Die betroffenen Eier sollen bereits aus den Verkaufsregalen entfernt worden sein. Verbraucher, die Eier mit der genannten Printnummer und den betreffenden Mindesthaltbarkeitsdaten haben, sollen diese in ihrem Geschäft zurückgeben, der Preis wird dann erstattet.

Iglo ruft Petersilie zurück

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden würden aber in der

Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder abklingen, informierten die Behörden. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren

und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem könnten aber schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.

Erst vor wenigen Tagen musste Tiefkühlkost-Hersteller „Iglo“ großflächig tiefgefrorene Petersilie zurückrufen. Ende April rief „Hareico“ Bratwurst zurück, die Plastikteile enthalten könnte.

Von RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Handelsstreit mit den USA hat nun auch Russland Zölle auf Importwaren aus den Vereinigten Staaten erhoben. Um welche Produkte es sich handelt, ist noch nicht bekannt.

19.06.2018

Volkswagen peilt offenbar eine Kooperation seiner Nutzfahrzeugtochter mit dem Autobauer Ford an. Der Aufsichtsrat soll für entsprechende Verhandlungen bereits grünes Licht gegeben haben.

19.06.2018

VW und Audi halten sich im Falle Stadler alle Optionen offen. Der Audi-Chef wurde beurlaubt und der bisherige Vertriebsvorstand Schot auf seinen Posten berufen. Arbeitnehmer sehen darin aber nur einen ersten Schritt.

19.06.2018