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10:47 09.12.2015
Quelle: dpa
Dresden

Die sächsischen Landwirte kassieren in diesem Jahr rund 250 Millionen Euro Direktzahlungen von der EU. Davon profitieren 7225 Betriebe, wie das Agrarministerium am Mittwoch in Dresden mitteilte. Bei 31 Betrieben laufen die erforderlichen Prüfungen für die Direktzahlungen noch, 147 konnten die Voraussetzungen für die Beihilfe nicht erfüllen. 

Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) zeigte sich über die hohe Zahl der Betriebe mit Direktzahlungen erleichtert. „Dieses gute Ergebnis ist bei dem Aufwand, der hier von den Antragstellern und der Verwaltung zu betreiben ist, nicht selbstverständlich.“ Die Bescheide sollen bis Ende Dezember verschickt werden. Bei den restlichen 31 Unternehmen wird noch bis März geprüft. Für sie ist im Fall von  Liquiditätsproblemen eine Zwischenfinanzierung möglich. 

Zu den 250 Millionen Euro kommen noch 15 Millionen Euro Ausgleichszulage vom Land Sachsen für insgesamt 2710 Unternehmen. Die Ausgleichszulage wird gewährt, wenn Landwirte beispielsweise im Gebirge mit schwierigen Bodenverhältnissen zurechtkommen müsse. Direktzahlungen der EU gibt es für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung von Flächen bei gleichzeitiger Einhaltung gesetzlicher Umwelt- und Tierschutzstandards. 2015 ist trat dafür ein neues System in Kraft.

dpa

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