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Wirtschaft Rund 140 Obi-Mitarbeiter legen Arbeit nieder
Nachrichten Wirtschaft Rund 140 Obi-Mitarbeiter legen Arbeit nieder
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12:54 07.05.2017
Mitarbeiter diverser Obi-Handwerkermärkte werden unter Tarif bezahlt. Quelle: Archiv
Leipzig

„Wir fordern die Bezahlung nach dem Einzelhandelstarifvertrag“, sagte der zuständige Fachbereichsleiter im Landesbezirk, Jörg Lauenroth-Mago. „Für den Baumarkt-Primus ist die Bezahlung unter Tarif ein Skandal.“ Insgesamt beteiligten sich laut Verdi zwölf Märkte an dem Ausstand – unter anderem aus dem Raum Dresden, Halle und Erfurt.

Die Geschäftsleitung der Baumarkt-Kette lehnt nach Gewerkschaftsangaben Verhandlungen über den Abschluss eines Anerkennungstarifvertrags ab. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme am Samstag nicht zu erreichen. Der Streik habe auf das Tagesgeschäft nur geringe Auswirkungen gehabt, hieß es. Einige Baumärkte holten Mitarbeiter aus anderen Obi-Geschäften als Ersatz.

Es war nicht der erste Streik bei Obi. Bereits vor Ostern hatten Mitarbeiter in den drei Ländern ihre Arbeit niedergelegt. Es kam nach Gewerkschaftsangaben teilweise zu erheblichen Beeinträchtigungen. Unter anderem mussten ganze Marktbereiche geschlossen worden.

Von RND/dpa