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Lufthansa darf LG Walter übernehmen

EU-Wettbewerbsbehörde Lufthansa darf LG Walter übernehmen

Die EU-Wettbewerbsbehörde hat die Übernahme der Air-Berlin-Tochter LG Walter genehmigt. Damit gehen 21 Flugzeuge und etliche Start- und Landerechte an Deutschlands größte Airline. Es entstünden keine Nachteile für die Verbraucher, begründete die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager.

Die Lufthansa hatte kürzlich ihr Angebot für den österreichischen Ferienflieger Niki zurückgezogen.

Quelle: dpa

Brüssel. Die EU-Wettbewerbshüter haben die Übernahme der Air-Berlin-Tochter LG Walter (LGW) durch die Lufthansa unter Auflagen erlaubt. „Lufthansa hat verbesserte Verpflichtungszusagen eingereicht, die sicherstellen, dass die Auswirkungen des LGW-Erwerbs auf den Wettbewerb begrenzt sind“, sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Donnerstag in Brüssel. Damit seien die Bedenken der Wettbewerbshüter mit Blick auf negative Folgen für Verbraucher ausgeräumt.

Die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Dortmund. Sie führt für andere Airlines Flüge im Leasing durch. Die Flotte besteht aus 21 Flugzeugen. LG Walter war erst im Juni 2017 von Air Berlin übernommen worden. Nun wird das Unternehmen an die Lufthansa weitergereicht.

Unklare Lage für Ferienflieger Niki

Lufthansa wollte ursprünglich mit den Teilgesellschaften LGW und Niki für 210 Millionen Euro einen beträchtlichen Teil des Flugbetriebs der insolventen Air Berlin übernehmen. Die EU-Kommission äußerte allerdings Bedenken, dass der Branchenprimus durch die Niki-Übernahme auf Dutzenden Strecken zum Monopolisten würde. Auf Flugreisende hätten damit höhere Kosten und schlechtere Bedingungen zukommen können. Der Lufthansa-Konzern zog sein Angebot für Niki daraufhin zurück.

Den Angaben der EU-Kommission zufolge verzichtete Lufthansa nun auf einen Teil der in der Übernahme vorgesehenen Start- und Landerechte. „Insbesondere am Flughafen Düsseldorf würde sich der Bestand an Zeitnischen der Lufthansa um lediglich ein Prozent erhöhen – die Hälfte aller Zeitnischen würde von Konkurrenten der Lufthansa gehalten“, erklärte Vestager.

Ryanair gibt kein Angebot ab

Währenddessen hat sich Ryanair aus dem Bieterrennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki wieder verabschiedet. „Bedauerlicherweise herrscht Unklarheit über die Vermietung von Lufthansa-Flugzeugen an Niki, und diese konnten nicht rechtzeitig behoben werden“, sagte Ryanair-Sprecher Robin Kiely am Donnerstag. Die Lufthansa, die Niki zuerst kaufen sollte, hatte bereits einige der insgesamt 20 Maschinen der österreichischen Airline übernommen. Sie hat sich aber nach eigener Darstellung verpflichtet, diese einem künftigen Niki-Eigentümer zu überlassen.

Der österreichische Unternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda hat aber ein Angebot für Niki abgegeben. Das bestätigte seine Sprecherin am Donnerstag in Wien. Einzelheiten wollte sie nicht nennen.

Von dpa/RND/ang

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