Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Lauda will erneut für Fluglinie Niki bieten
Nachrichten Wirtschaft Lauda will erneut für Fluglinie Niki bieten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:15 29.11.2017
Im November 2003 hatte Niki Lauda die damalige Fluglinie mehrheitlich übernommen, Quelle: dpa
Anzeige
Wien

„Wir sind gesprächsbereit. Die sich abzeichnende Entscheidung in Brüssel kommt mir gelegen“, sagte Lauda, der die Ferienfluglinie einst gegründet hat, dem „Handelsblatt“ in Wien. Sein Angebot zusammen mit Thomas Cook gelte nach wie vor.

Lauda sieht sich in seiner Kritik an der Übernahme von Air Berlin und Niki durch die Lufthansa bestätigt. „Die Übernahme der Air Berlin schafft quasi ein Monopol in Deutschland und Österreich. Das ist fürchterlich“, bekräftigte er erneut. Der dreifache Formel-1-Weltmeister ließ bereits beim Verkauf von Air Berlin und Niki an Lufthansa von seinem Team die Bücher der Airlines prüfen. Der Österreicher betreibt heute mit seinem Unternehmen Lauda Motion eine Privatjet-Gesellschaft in Wien.

Die Lufthansa will mit den Teilgesellschaften LG Walter und Niki für 210 Millionen Euro einen beträchtlichen Teil des Flugbetriebs von Air Berlin mit 81 Jets übernehmen. Wegen der Dimension des Geschäfts müssen die Folgen für den Wettbewerb überprüft werden. Unbestätigten Berichten zufolge könnte die EU-Kommission sich vor allem an der Niki-Übernahme durch die Lufthansa stoßen.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Monatliche Rate statt hoher Einmalpreis: 40 Prozent der Neuzulassungen sind mittlerweile Leasing-Fahrzeuge. Kunden sollten beim Vertragsabschluss aber auf die Details achten – denn sonst kann es teuer werden.

29.11.2017

Seit vier Monaten gehört Opel dem Autobauer PSA. Doch die Franzosen sind mittlerweile nicht mehr glücklich mit dem Kauf. Sie fühlen sich betrogen – und verlangen offenbar rund die Hälfte des Kaufpreises zurück.

29.11.2017

Noch eine Großbaustelle macht Deutschland immer mehr Probleme: Nach dem Flughafen BER wird das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21 nun offenbar erst 2024 fertig und soll nach Medienberichten um mehr als eine Milliarde Euro teurer werden.

29.11.2017
Anzeige