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Wirtschaft Keine Zusagen für ostdeutsche Mercedes-Beschäftigte
Nachrichten Wirtschaft Keine Zusagen für ostdeutsche Mercedes-Beschäftigte
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17:28 09.09.2015
Dresdner Mercedes-Mitarbeiter am Dienstagmittag. Quelle: Hauke Heuer
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„Das verunsichert Beschäftigte und Kunden.“ Hintergrund des Treffens ist der geplante Verkauf von Autohäusern und Werkstätten des Autobauers. „So eine Hängepartie ist kurz vor Weihnachten gegenüber den Beschäftigten unwürdig“, kritisierte Höbel. Mercedes laufe Gefahr, seine Glaubwürdigkeit bei den eigenen Mitarbeitern zu verspielen.

Im Herbst war bekanntgeworden, dass der Konzern mehr Autohäuser zum Verkauf stellt als zunächst angekündigt - in Ostdeutschland sogar alle Niederlassungen. Dort waren zuletzt rund 1100 Mitarbeiter beschäftigt.

Am Dienstagmittag setzen die Mitarbeiter der drei Dresdner Betriebe ein erstes Zeichen, legten für eine halbe Stunde die Arbeit nieder und  versammelten sich vor ihren Autohäusern. Die Angestellten des Großkonzern machen sich vor allem Sorgen um ihre Tariflöhne, die nach einem Verkauf in Frage stehen könnten.

dpa/hh

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Der Mercedes-Konzern plant die Veräußerung seiner ostdeutschen Filialen. Am Dienstag haben die Mitarbeiter vor ihren Autohäusern ein Zeichen gesetzt.

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