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Nachrichten Wirtschaft In jeder siebten Stellenanzeige wird geduzt
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18:45 27.11.2017
„Du suchst neue Herausforderungen?“ So oder so ähnlich suchen viele Unternehmen nach neuen Mitarbeitern.
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Hannover

In immer mehr Unternehmen gehört das Du zur Firmenpolitik. Alle werden geduzt: Der Kollege, der Chef, der Kunde. Bei Ikea ist das zum Beispiel so, oder auch bei H&M und Zalando. Wer Wert auf ein gepflegtes Sie legt, sollte also woanders einkaufen – und sich auch besser nicht bei diesen Firmen bewerben. Denn auch in den Stellenanzeigen werden die potenziellen Bewerber konsequent geduzt. Egal, ob Praktikant oder Abteilungsleiter.

Das Du in Stellenanzeigen soll vermitteln: Wir sind jung, wir sind innovativ, wir haben flache Hierarchien. Deshalb nutzen auch viele Start-ups diese Form der Anrede. In jeder siebten Stellenanzeige wird mittlerweile geduzt. Das hat eine Auswertung von neun Millionen Inseraten aus den vergangenen 24 Monaten der Suchmaschine Joblift ergeben. Im Vergleich zu den vorangegangenen zwei Jahren ist der Anteil an Du-Inseraten um ein Drittel gestiegen.

35 Prozent der möglichen Bewerber fühlen sich abgeschreckt

Bloß nicht staubig wirken, das könnte junge kreative Köpfe abschrecken. Im Ringen um die besten Nachwuchstalente scheint jedes Mittel recht. Aber verkalkulieren sich die Personaler damit nicht vielleicht? Eine andere Umfrage, diesmal von der Stellenbörse CareerBuilder,­ hat ergeben, dass das Du in Stellenanzeigen mitnichten überall gut ankommt. 35 Prozent der Befragten fühlten sich davon abgeschreckt. Positiv wirkte es nur auf 26 Prozent der Teilnehmer – dem Rest war die Anrede egal.

Das staubige Sie ist also vielleicht die sicherere Variante. Zumal sich für Bewerber auf Du-Inserate eine schwierige Frage ergibt: Duze ich denn in der Bewerbung zurück? Auf keinen Fall – meinen Bewerbungstrainer. Personaler mögen das gar nicht. In diesem Fall sollten sie vielleicht von sich auf andere schließen.

Von Anne Grüneberg/RND

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