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Wirtschaft Ikea stoppt Donut-Verkauf
Nachrichten Wirtschaft Ikea stoppt Donut-Verkauf
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11:24 28.10.2016
Ikea stoppt den Verkauf seiner „B & B Pinky“-Donuts. (Symbolbild) Quelle: Archiv
Hannover

Für die Oktoberausgabe hat das Verbrauchermagazin „Ökotest“ Donuts getestet. 15 Produkte nahmen die Tester unter die Lupe – darunter Donuts von Dunkin’ Donuts, Backwerk und Ikea. Das Ergebnis ist ernüchternd. Alle Gebäcke fielen mit „ungenügend“ durch, weil sie Mineralölrückstände enthielten.

Konsequenzen aus der Untersuchung zieht allerdings nur der schwedische Möbelkonzern Ikea. Auf Anfrage der Verbraucherorganisation Foodwatch teilte das Unternehmen mit, alle Donuts mit sofortiger Wirkung aus dem Sortiment nehmen zu wollen. „Derartige Ergebnisse sind für Ikea nicht akzeptabel und werden auch nicht toleriert“, hieß es dort weiter.

Kein Verkaufsstopp bei Dunkin’ Donuts und McDonald’s

Edeka, Real, McDonald’s und drei weitere Anbieter versicherten gegenüber Foodwatch, sich um „eine intensive Suche nach der Quelle der Verunreinigungen“ zu bemühen – von einem Verkaufsstopp aber sei keine Rede. Backwerk, Dunkin‘ Donuts, Rewe und Tasty Donuts antworteten gar nicht auf die Foodwatch-Anfrage. Am schlechtesten schnitten offenbar die Donuts der Fastfood-Kette McDonald’s ab. „Sie nehmen wirklich fast alles mit, was wir an Schadstoffen zu kritisieren haben“, hieß es bei „Ökotest“. Dasselbe gelte für Gebäck des Herstellers Pink Glazed.

Elf Produkte waren laut „Ökotest“ „stark“ oder „sehr stark“ mit gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) belastet. Zusätzlich wiesen die Tester in vier der Produkte aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nach. Sie gelten als krebserregend.

Von RND/are

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