Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Ifo: Industrie will trotz Exportsorgen mehr Jobs schaffen
Nachrichten Wirtschaft Ifo: Industrie will trotz Exportsorgen mehr Jobs schaffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:00 29.08.2016
Die Ifo-Geschäftsaussichten sind spürbar eingetrübt. Quelle: Gregor Fischer
München

Demnach stieg das Ifo-Beschäftigungsbarometer von 108,1 Punkten im Vormonat auf 108,7 Zähler.

Vor allem die Industrie, und hier die Konsumgüter-Produzenten, seien trotz der Brexit-Sorgen auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Auch die boomende Bauwirtschaft und die Dienstleistungsunternehmen planten weitere Einstellungen. Im Handel verbesserte sich die Einstellungsbereitschaft ebenfalls, wenn auch nur leicht.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex hatte im August angesichts schrumpfender Auftragseingänge der Industrie spürbar nachgegeben von 108,3 Punkten im Vormonat auf 106,2 Zähler. Er gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.

Monatlich befragt das Ifo Institut dafür rund 7000 Unternehmen aus Industrie, Groß- und Einzelhandel sowie aus der Bauwirtschaft nach ihren Einschätzungen zur aktuellen Lage sowie nach ihren Zukunftsaussichten. Dabei werden auch die Beschäftigungspläne der Unternehmen abgefragt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Avocado liegt im Trend. Immer mehr Restaurant setzen die kalorienreiche Frucht auf die Speisekarte, die internationalen Foodblogs sind voll von kreativen Rezepten für Salate, Guacamole und Avocado-Toast.

Der Boom führt im größten Anbauland Mexiko Umweltschützern zufolge allerdings zur illegalen Abholzung von Wäldern.

29.08.2016

Die Ölpreise sind gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,33 US-Dollar. Das waren 59 Cent weniger als am Freitag.

29.08.2016

Zu den Leidtragenden des Diesel-Betrugs zählen nicht nur Mitarbeiter, Zulieferer oder Aktionäre von Volkswagen. Auch die Einwohner an den deutschen VW-Standorten zahlen die Zeche mit. Dort trocknet der Skandal die Gewerbesteuerströme aus - die Gewinnmaschine VW stottert.

29.08.2016