Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft IBM: Mehr als 800 Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau
Nachrichten Wirtschaft IBM: Mehr als 800 Beschäftigte protestieren gegen Stellenabbau
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:11 04.05.2016
IBM kämpft seit Jahren mit einem Umsatzrückgang und befindet sich in einem Dauer-Umbau. Foto: Jason Szenes
Ehningen

Laut der Gewerkschaft hatte der Konzern kurz vor Ostern über die geplante Kürzung von fast 1000 Stellen bis März 2017 informiert.

Betroffen sind vor allem Service-Bereiche. Ob es zu betriebsbedingten Kündigungen kommt, ist noch unklar. Der IT-Konzern bestätigte die Zahlen bislang nicht. Ein Sprecher sagte damals: "IBM wird weiterhin Mitarbeiter mit Schlüsselqualifikationen einstellen."

Die Verdi-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier kritisierte die Ansage und sagte, es verbiete sich ein Konzept, bei dem alte Mitarbeiter gegen neue ausgetauscht würden. Es brauche neue Qualifizierungen, dann könnten die Aufgaben auch mit den alten Mitarbeitern gestemmt werden. Die Gewerkschaft befürchtet, dass der Ankündigung des Stellenabbaus noch weitere folgen werden.

IBM kämpft seit Jahren mit einem Umsatzrückgang und befindet sich in einem Dauer-Umbau. Bundesweit beschäftigte der US-Konzern zuletzt etwa 16 500 Mitarbeiter. 2009 waren es noch 21 100.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Trotz des VW-Skandals wächst der deutsche Dieselverbrauch weiter kräftig. In diesem Jahr könnten erstmals mehr Diesel- als Ottokraftstoffe verkauft werden, glaubt der Aral-Chef.

04.05.2016

Die Deutsche Bank hat eine weitere ihrer zahlreichen Rechtsstreitigkeiten beilegen können. Gegen eine Vergleichszahlung von 50 Millionen US-Dollar schaffte das Institut eine Klage wegen angeblicher Manipulationen eines wichtigen Richtwerts im Geschäft mit sogenannten Zinsswaps aus der Welt.

04.05.2016

Das Airbag-Desaster des japanischen Zulieferers Takata nimmt einem Zeitungsbericht zufolge noch deutlich größere Ausmaße an. Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA stufe mindestens 35 Millionen weitere Airbags als Sicherheitsrisiko ein, meldete das "Wall Street Journal" am Dienstag unter Berufung auf Insider.

04.05.2016