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Wirtschaft Höherer Mindestlohn soll vor Brexit-Folgen schützen
Nachrichten Wirtschaft Höherer Mindestlohn soll vor Brexit-Folgen schützen
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09:49 23.11.2016
Mehr Geld für den Einkauf: Mit einer Anhebung des Mindestlohns sollen Geringverdiener in Großbritannien entlastet werden. Quelle: afp
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London

Bei der Vorstellung des Nachtragshaushalts wolle Finanzminister Philip Hammond am Mittwoch eine Anhebung des Mindestlohns von 7,20 Pfund (8,45 Euro) auf 7,50 Pfund (8,80 Euro) ab April kommenden Jahres ankündigen, teilte sein Ministerium vorab mit.

Zudem plane der Schatzkanzler ein rund 1,6 Milliarden schweres Programm aufzulegen, das den Bau von 40.000 erschwinglichen Wohnungen fördern soll. Außerdem sollten Abgaben, die beim Immobilienerwerb fällig werden, gesenkt werden.

Geringverdiener sollen entlastet werden

Mit diesen Maßnahmen will der Finanzminister vor allem die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen entlasten. Diese Gesellschaftsschicht hatte bei dem Brexit-Referendum im Juni mit deutlicher Mehrheit für ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU gestimmt; sie dürfte aber auch besonders unter den konjunkturellen Folgen zu leiden haben.

Bereits am Sonntag hatte Hammonds Ministerium höhere Investitionen in die Infrastruktur angekündigt. Es deutet sich eine Abkehr von der strikten Sparpolitik seines Vorgängers George Osborne an.

Von afp/RND

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