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Wirtschaft Handwerkskammer Dresden warnt vor Abzocke
Nachrichten Wirtschaft Handwerkskammer Dresden warnt vor Abzocke
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16:30 02.10.2018
Symbolbild. Quelle: dpa
Dresden

Die Handwerkskammer in Dresden warnt vor einer aktuellen Abzockermethode: Derzeit würden viele Handwerksbetriebe Faxe einer sogenannten „Datenschutzauskunft-Zentrale“, kurz DAZ, erhalten. Darin würden die Empfänger zur Preisgabe von betrieblichen Angaben aufgefordert. Die Kammer rät ausdrücklich davon ab, darauf zu reagieren. „Der Aufforderung zur Übermittlung von Daten sollte auf keinen Fall beantwortet werden“, hieß es aus der Kammer.

Unter Hinweis auf eine kurze Frist sollen der DAZ die betrieblichen Daten vervollständigt und dann „gebührenfrei“ zurückgesandt werden. Dabei wird nach den Abgaben der Kammer der Eindruck erweckt, der Betrieb sei aus Gründen des Datenschutzes zur Angabe verpflichtet.

Bei Rücksendung teurer Vertrag

Tatsächlich bestehe jedoch keine Pflicht zur Übermittlung der Daten. Vielmehr habe die Rücksendung des unterschriebenen Formulars zur Folge, dass der Absender damit einen kostenpflichtigen Vertrag eingeht und ein „Leistungspaket“ für jährlich etwa 500 Euro erwirbt.

Dieser Vertrag habe meist eine Mindestvertragslaufzeit von drei Jahren und soll sich automatisch verlängern. Die Kammer weist darauf hin, dass es in solchen Fällen für Handwerksbetriebe kein 14-tägiges gesetzliches oder vertragliches Widerrufsrecht gibt. Empfänger solcher Schreiben sollten sich daher die Zeit nehmen, auch das Kleingedruckte zu lesen und nicht voreilig eine Rückantwort senden.

Von DNN

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