Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Handwerk fordert Zuschüsse für Alarmanlagen und Videoüberwachung im grenznahen Raum
Nachrichten Wirtschaft Handwerk fordert Zuschüsse für Alarmanlagen und Videoüberwachung im grenznahen Raum
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:41 14.09.2015
Diebstahl ist für die Betriebe das Hauptproblem. Quelle: Volkmar Heinz
Anzeige

Dafür fordern sie jetzt finanzielle Unterstützung von den Ländern. Die Handwerkskammern Dresden und Cottbus sprachen sich am Mittwoch für Landes-Förderprogramme aus, die Investitionen in betriebliche Sicherheitsmaßnahmen bezuschussen sollen.

„Das Sicherheitsgefühl unserer Handwerker ist nach wie vor angeschlagen“, sagte der Präsident der Cottbuser Handwerkskammer, Peter Dreißig. Die Kammern stützen sich dabei auf eine eigene Umfrage unter Firmen in Südbrandenburg und Ostsachsen zu Grenzkriminalität und zur Sicherheitslage. Fast jeder zweite Befragte (42 Prozent) im Kammerbezirk Dresden empfindet demnach die Sicherheitslage als schlecht. Im Kammerbezirk Cottbus sind es 44 Prozent der Umfrageteilnehmer. Während sich der Wert in Sachsen im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechterte (2014: 40 Prozent), gab es für Südbrandenburg eine kleine Verbesserung (2014: 50 Prozent).

Diebstahl ist für die Betriebe das Hauptproblem. Mehr als die Hälfte der Handwerksbetriebe in beiden Bezirken gaben bei der Umfrage im Juni an, dass sie deshalb etwa Alarmanlagen, Sicherheitsschlösser, Wegfahrsperren oder Videotechnik installiert hätten. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Andreas Brzezinski, beklagte, dass das Geld deshalb an anderer Stelle fehle. Zum Gebiet der Handwerkskammer Cottbus gehören neben der Stadt die Landkreise Spree-Neiße, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz. Der Kammerbezirk Dresden umfasst neben der sächsischen Landeshauptstadt die Kreise Bautzen, Görlitz, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Schweizer Franken ist in der Nacht zum Mittwoch auf den tiefsten Stand zum Euro seit Januar gefallen. Ein Euro kostete zwischenzeitlich 1,0984 Franken. Vasileios Gkionakis, Währungsexperte bei der Bank Unicredit, führt die Schwäche des Franken darauf zurück, dass die Schweizer Währung nicht mehr so stark wie früher von einem unwägbaren Umfeld profitiere.

09.09.2015

Neue iPhone-Modelle gibt es seit 2011 jeweils im Herbst - und dieses Jahr dürfte keine Ausnahme werden. Bei dem Apple-Event heute dürfte aber auch eine neue Generation der Fernsehbox Apple TV vorgestellt werden, die stärker auf Apps setzt.

09.09.2015

Bei der Lufthansa wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Während die Piloten ihren Streik ausweiten, scheitert das Unternehmen zunächst mit dem Versuch, die Gewerkschaft mit juristischen Mitteln in die Knie zu zwingen.

08.09.2015
Anzeige