Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft Griechische Börse rauscht ungebremst in den Keller
Nachrichten Wirtschaft Griechische Börse rauscht ungebremst in den Keller
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:53 11.02.2016
Die Kurse an der Athener Börse befinden sich derzeit im freien Fall. Foto: Orestis Panagiotou
Anzeige
Athen

Für Börseneinbrüche benutzen die Griechen ein Fremdwort, nämlich das deutsche Wort "Krach". Von einem "Krach" am griechischen Aktienmarkt ist in der griechischen Finanzpresse auch nun wieder die Rede. Vor allem die größten griechischen Banken, die sich gerade erst erfolgreich refinanziert hatten, wurden in den letzten Tagen von den Anlegern abgestoßen.

Allein am Donnerstag verloren die Alpha Bank und die Griechische Nationalbank zwischenzeitlich knapp 14 Prozent, die Eurobank büßte sogar 22,7 Prozent ein. Den Medienberichten zufolge schreckt die Investoren vor allem die unsichere Finanzlage des Landes ab.

Die Athener Regierung ist derzeit bemüht, ein Paket zur Renten- und Steuerreform zu schnüren. Ohne diese Reformen wollen die Gläubiger des Landes keiner weiteren Finanzhilfen zur Unterstützung bereitstellen - Griechenland wäre dann innerhalb kurzer Zeit erneut von der Zahlungsunfähigkeit bedroht.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zu Jahresbeginn hielten sich die Energieversorger noch mit Preiserhöhungen zurück. Nun aber haben weitere Unternehmen ihren Kunden unbeliebte Post geschickt. Teurer wird es unter anderem für viele Berliner und Hamburger.

11.02.2016

Der schwache Rubel hinterlässt tiefe Spuren in der Metro-Bilanz. Da können auch die florierenden Geschäfte der Elektronikketten Media Markt und Saturn in Deutschland wenig helfen. Doch immerhin ist der Konzern schuldenfrei.

11.02.2016

Terroranschläge wie jüngst in der Türkei schrecken Urlauber ab. Doch allzu lange dürfte die Zurückhaltung nicht dauern, hofft der Reiseveranstalter Thomas Cook. Doch im Geschäft hinterlassen die Anschläge bereits Spuren.

11.02.2016
Anzeige