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Finanzen Nachhaltigkeit wird für den Finanzmarkt immer wichtiger - lohnen sich die Investitionen?
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11:01 29.11.2017
Quelle: @ keport - depositphotos.com
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Die Nachhaltigkeit im Allgemeinen hat einen sehr hohen Stellenwert bekommen. Aber auch auf dem Finanzmarkt stehen nachhaltige Anlagen hoch im Kurs. Das sogenannte „grüne“ Anlegen bedeutet, dass durch die Investitionen nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Technologien unterstützt werden. Viele deutsche Anleger interessieren sich für nachhaltige Geldanlagen, doch nur wenige legen ihr Geld tatsächlich „grün“ an. Der Grund: noch immer gelten diese Investments als weniger rentabel als andere traditionelle Anlageformen. Aber stimmt diese Annahme wirklich, oder können sich nachhaltige Geldanlagen doch lohnen?

Gleiche Chancen, gleiche Risiken

Laut Sparkasse interessieren sich rund 70% der deutschen Anleger für nachhaltige Geldanlagen, aber nur 10% haben ihr Geld wirklich in solche Anlagen investiert - denn ein schlechter Ruf eilt dem „grünen“ Investment voraus. Viele Anleger befürchten, dass Nachhaltigkeit gleichzeitig weniger Rendite bedeutet. Studien aber belegen, die nachhaltigen Geldanlagen können durchaus mit den traditionellen Anlageformen mithalten. Die Ertragschancen können genau so hoch sein wie bei klassischen Geldanlagen, aber natürlich werden sie auch genau so wenig vor Kursschwankungen und Kurseinstürzen verschont. Fest steht, wer nachhaltig investieren möchte, sollte und kann das tun. Weniger Rendite brauchen Anleger nicht zu befürchten. Dafür aber können sich die Investoren sicher sein, sinnvoll in die Zukunft zu investieren.

Von einem minimierten Reputationsrisiko profitieren

Reputationsrisiko, das bedeutet das Risiko, den eigenen Ruf zu schädigen oder gar zu ruinieren. Nachhaltige Geldanlagen und die damit verbundenen Geldinstitute, Länder oder Unternehmen bringen in der Regel ein deutlich geringeres Reputationsrisiko mit. Nachhaltig orientierte Anbieter sind meist verantwortungsvoll in ihrem Denken und Handeln, und wollen weder den eigenen Interessen noch denen der Anleger schaden. Natürlich wollen auch diese Unternehmen und Staaten einen Gewinn erzielen, ihr wirtschaftliches Handeln aber zielt in der Regel nie darauf ab, dem eigenen Unternehmen oder den Investoren zu schaden. Im Gegenteil, wer nachhaltig denkt und handelt, denkt meist auch menschlich und fair. Ein großer Vorteil für die Anleger und Investoren.

Mehr Risiko für mehr Rendite

In der Welt der Anlagen und Investitionen gilt, je mehr Rendite erzielt werden kann, desto höher das damit verbundene Risiko. Die meisten Anleger kennen diesen Grundsatz aus dem Bereich der klassischen Geldanlagen. Dieses Prinzip gilt auch für die „grünen“ Investments. Auch hier müssen Anleger mehr riskieren, wenn sie sich mehr Rendite erhoffen. Es wird deutlich, nachhaltige Anlagen und traditionelle Anlagen ähneln sich in Chancen und Risiken. Die 70% der deutschen Anleger, die sich für den nachhaltigen Finanzmarkt interessieren, können ihr Geld entsprechend investieren, ohne eine zu geringe Rendite oder ein zu großes Risiko befürchten zu müssen.

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