Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Wirtschaft EU prüft Anti-Dumping-Zölle für chinesische Solarprodukte
Nachrichten Wirtschaft EU prüft Anti-Dumping-Zölle für chinesische Solarprodukte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:10 06.12.2015
Kurz vor dem Auslaufen hat die EU eine Überprüfung der Anti-Dumping-Zölle für chinesische Solarpaneele und -zellen angekündigt. Die Zollregelung wäre eigentlich am Montag ausgelaufen, wird nun aber verlängert. Quelle: Marijan Murat/Archiv
Anzeige
Brüssel

Die durch die EU-Kommission durchgeführte Überprüfung muss laut einer Mitteilung des EU-Amtsblattes vom Samstag bis März 2017 abgeschlossen sein.

Die EU hatte 2013 nach einer langen Auseinandersetzung mit China Mindestpreise und für den Fall des Verstoßes Strafzölle vereinbart. Sie sollen die angeschlagene europäische Solarindustrie gegen die deutlich preiswertere chinesische Konkurrenz schützen. China ist der weltgrößte Hersteller von Solarprodukten.

Der europäische Solar-Branchenverband EU ProSun hatte die Überprüfung im September gefordert. Die Maßnahmen müssten aufrechterhalten werden, solange chinesische Hersteller sich nicht an grundlegende internationale Handels- und Wettbewerbsregeln hielten, sagte ProSun-Chef Milan Nitzschke.

Eine weitere Untersuchung soll klären, ob bei den Zöllen ein Unterschied zwischen Solarpaneelen und den einzelnen Solarzellen gemacht werden soll.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Volkswagen-Führung wirbt im Abgas-Skandal beim verschnupften Großaktionär Katar um Vertrauen. Wie ein Unternehmenssprecherder Deutschen Presse-Agentur bestätigte, ist VW-Vorstandschef Matthias Müller mit Teilen der Konzernführung am Samstag an den Golf gereist.

06.12.2015

Eigentlich spielt die gute Binnenkonjunktur den deutschen Fuhrunternehmern in die Hände. Doch es gibt auch Probleme: Neben den Folgen des Flüchtlingsansturms müssen sie auch mit der wachsenden Billig-Konkurrenz aus dem Osten zurechtkommen.

06.12.2015

Der Fön ist kaputt, und ein neues Handy müsste auch mal her - Verbraucher können ihre Altgeräte jetzt auch bei großen Geschäften wieder los werden. Viele Online-Händler allerdings berufen sich vorerst noch auf die geltende Übergangsfrist.

06.12.2015
Anzeige