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Wirtschaft Die Bahn war 2017 unpünktlicher
Nachrichten Wirtschaft Die Bahn war 2017 unpünktlicher
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14:15 22.03.2018
Die Bahn hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Gewinn gemacht. Pünktlicher ist sie aber nicht geworden. Quelle: dpa
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Berlin

Die Deutsche Bahn hat für das abgelaufene Geschäftsjahr eine glänzende Bilanz präsentiert: Die Zahl der Passagiere ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 3 Millionen gestiegen, der bereinigte Umsatz kletterte um mehr als 5 Prozent auf 42,7 Milliarden Euro, der Gewinn stieg sogar um mehr als 10 Prozent auf 2,15 Milliarden Euro.

Alles gut also, wenn da nicht die Pünktlichkeit wäre: Anders als geplant sank die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr von 78,9 Prozent im Jahr 2016 auf 78,5 Prozent im vergangenen Jahr.

Das ist zwar nur ein klitzekleines Minus, geht dem Bahnchef Richard Lutz aber dennoch gegen den Strich. „Die erfreulichen Zahlen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir bei Qualität und Pünktlichkeit nachlegen müssen“, gab er bei der Bilanzpressekonferenz zu. Denn eigentlich hatte sich die Bahn fest vorgenommen, pünktlicher zu werden. Für das laufende Jahr versprach Lutz Besserung: Nicht weniger als 82 Prozent der Züge sollen dann pünktlich kommen.

Bei der Bahn gilt ein Zug dann als pünktlich, wenn die planmäßige Ankunftszeit um weniger als 6 Minuten überschritten wurde.

Die Bahn begründet ihre gesunkene Pünktlichkeitsquote mit externen Einflüssen – dazu zählt das Unternehmen vor allem die Brandanschläge im Rahmen des G20-Gipfels im Juni, die Streckensperrung des wichtigen Rheintal-Korridors bei Rastatt im August und September sowie die schweren Herbststürme im Oktober und November. Außerdem sei im zweiten Halbjahr 2017 die Zahl der Störungen an Infrastruktur und Fahrzeugen gestiegen.

Von ang/RND

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