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Wirtschaft Deutschland handelt weniger mit den USA
Nachrichten Wirtschaft Deutschland handelt weniger mit den USA
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14:42 05.05.2017
Deutschland exportiert weniger in die USA. Quelle: dpa
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Wiesbaden

Die Bedeutung des US-Markts für deutsche Unternehmen sinkt. Laut aktueller Zahlen des Bundesamts für Statistik sind die Exporte nach Amerika im vergangenen Jahr zurückgegangen. Es standen Exporte im Wert von 106,9 Milliarden Euro sowie Importe von 57,9 Milliarden Euro zu Buche.

Damit entwickelt sich der Handel mit den USA gegenläufig zu Deutschlands Exporten insgesamt. Denn diese haben zugelegt: In die EU-Mitgliedsstaaten exportierte die Bundesrepublik 2016 Waren im Wert von 707,7 Milliarden Euro. Die Ausfuhren stiegen damit um rund 2,2 Prozent gemessen am Vorjahr (692,5 Mrd Euro). Auch die deutschen Einfuhren aus EU-Staaten legten zu. Sie wuchsen um 1,6 Prozent auf 552,2 Milliarden Euro (2015: 543,3).

Wichtigster Handelspartner ist Frankreich

Wichtigster EU-Handelspartner für die Bundesrepublik war 2016 Frankreich. In das Nachbarland gingen nach früheren Angaben Exporte im Wert von rund 101,3 Milliarden Euro. Dem standen Importe in Höhe von 65,7 Milliarden Euro gegenüber. Auf Platz zwei steht Großbritannien mit deutschen Exporten im Wert von 86,1 Milliarden Euro und Importen von 35,6 Milliarden Euro. Mit keinem anderen Land hat die Bundesrepublik einen solch hohen Exportüberschuss. Ökonomen warnen daher angesichts des angekündigten EU-Austritts von Großbritannien vor Folgen für die deutsche Wirtschaft.

Von RND/dpa

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