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18:20 14.12.2016
Das knallt! In diesem Jahr fliegen wieder 133 Millionen Euro in die Luft. Quelle: dpa
Berlin

Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) rechnet in diesem Jahr mit 133 Millionen Euro Silvesterumsatz, so viel wie zum Jahreswechsel 2015/2016. Etwa 75 Prozent der Feuerwerkskörper sind laut VPI importiert.

Böller und Raketen sind nur sicher mit Prüfsiegel. Quelle: dpa

– Für den deutschen Markt bestimmte Knallkörper müssen geprüft und gekennzeichnet sein, bevor sie verkauft werden dürfen. Sie dürfen maximal sechs Gramm Schwarzpulver enthalten. Sehr viel stärker reagierende Blitzknallsätze, die schwere Verletzungen verursachen können, sind nicht erlaubt.

Nur jeder vierte Böller hierzulande stammt aus Deutschland. Ein großer Teil ist illegal. Quelle: dpa

– Der Zoll stellte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr mehr als 151.000 Stück größere illegale Pyrotechnik sowie 1,85 Tonnen kleinteiliges illegales Feuerwerk – wie etwa Böller – sicher.

– Feuerwerksprodukte der Kategorie 2 (ab 18 Jahren) dürfen nur an den letzten drei Werktagen im Jahr verkauft werden - in diesem Jahr also vom 29. bis zum 31. Dezember. Dann werden 80 bis 95 Prozent des Jahresumsatzes erwirtschaftet.

- Unter die Kategorie 2 fallen beispielsweise Raketen, Batterien und Böller. Sie dürfen ohne besondere Genehmigung nur in der Zeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar abgebrannt werden – allerdings nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Seniorenheimen.

Quelle: dpa

- Bei der Silvesterknallerei sind vor allem Batterien und Verbundfeuerwerk beliebt. Einmal angezündet, erzeugen sie minutenlang eine Vielzahl von Knall-, Leucht- und Knistereffekten. Auch Raketen werden nach wie vor gerne in die Luft geschossen.

Von RND/dpa

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