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Wirtschaft Deutsche Milliarden für Dr-Pepper-Fusion
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17:49 29.01.2018
Angeblich ein Jahr älter als Cola – Dr Pepper zählt weltweit zu den größten Konkurrenten der braunen Brause. Quelle: AP
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Der Legende nach ist der würzigere Konkurrent ein Jahr älter als Coca Cola. 133 Jahre nach seiner Erfindung gehört der Softdrink Dr Pepper nun einem neuen Riesen in der Getränkebranche. Die deutsche Milliardärsfamilie Reimann will ihr Firmenimperium in den USA mit dem Kauf des Brauseherstellers Dr Pepper Snapple weiter ausbauen. Der Pepsi- und Coca-Cola-Rivale mit Marken wie 7UP und Bai soll mit der Tochter Keurig Green Mountain fusioniert werden, wie die Unternehmen am Montag mitteilten.

So werde ein Getränkeriese mit kombiniertem Umsatz von elf Milliarden Dollar entstehen. Die Beteiligungsgesellschaft der Reimanns, JAB Holding, werde den Deal durch eine Investition im Wert von 9,0 Milliarden Dollar (7,3 Mrd Euro) finanzieren. Die Nachricht ließ die Aktien von Dr Pepper vorbörslich um rund 35 Prozent steigen.

Der Deal soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Danach will JAB 87 Prozent am verschmolzenen Unternehmen Keurig Dr Pepper halten. Aktionäre und Aufseher müssen aber noch zustimmen. Keurig, bekannt für Kaffeekapseln, hatten die Reimanns 2015 mit anderen Investoren um den Milka-Konzern Mondelez für 13,9 Milliarden Dollar gekauft.

Deutsche Milliardäre als Investoren

Die Reimann-Familie kontrolliert auch den Kaffeeriesen Jacobs Douwe Egberts (Jacobs, Tassimo, Senseo), was JAB zum weltgrößten Kaffeekonzern macht. Der Clan ist auch an der Kosmetik-Firma Coty und etlichen US-Gastroketten wie Peet’s Coffee, Stumptown, Panera Bread, Krispy Kreme Doughnuts und Einstein Bros Bagels beteiligt.

Die Ursprünge der Reimann-Dynastie reichen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als Johann Adam Benckiser und Karl Ludwig Reimann in Ludwigshafen eine Chemiefabrik aufbauten. Dadurch hält die Familie bis heute einen Anteil an dem Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser (Clearasil, Kukident, Calgon).

Von RND/dpa

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