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Wirtschaft Commerzbank präsentiert gute Zahlen und feiert 25 Jahre Arbeit und Erfolg in Sachsen
Nachrichten Wirtschaft Commerzbank präsentiert gute Zahlen und feiert 25 Jahre Arbeit und Erfolg in Sachsen
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20:54 09.09.2015

Heute ist die Niederlassung Dresden eine von 65 der Commerzbank bundesweit. Sie erstreckt sich von Riesa über Meißen und Radebeul bis Pirna, betreibt elf Filialen, davon sieben in Dresden und betreut mit rund 200 Mitarbeitern gut 117 000 Privat- und Geschäftskunden, Tendenz steigend. Allein bis Mai sei die Zahl der Neukunden in diesem Jahr netto um 800 gewachsen, sagte der Niederlassungsleiter Private Kunden, Joachim Hecker. Insgesamt haben die Kunden in Dresden der Bank derzeit Vermögen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro anvertraut, eine Erhöhung von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Hecker berichtete. Das Kreditvolumen liege bei 659 Millionen Euro.

Deutlich gestiegen in diesen zinsarmen Zeiten ist das Interesse der Kunden an Vermögensanlagen. Lagen die Einlagen in der Vermögensverwaltung im Bereich der Niederlassung Dresden 2013 noch bei 164 Millionen Euro, so stiegen sie in 2014 bereits auf 221 Millionen und liegen jetzt (Stand: Ende Mai 2015) bei 333 Millionen.

Insgesamt haben sich die Zahlen im Osten Deutschlands seit der Wende für die Commerzbank stark entwickelt. Hatten Commerzbank und die mittlerweile übernommene Dresdner Bank 1990 zusammen rund 450 000 Kunden, so sei die Zahl bis heute auf 1,9 Millionen Kunden gestiegen, erläuterte Martin Zielke, Privatkundenvorstand der Commerzbank AG. "Wir wachsen in einem an sich stagnierenden Markt", sagte er. "Das heißt, wir wachsen auf Kosten unserer Mitbewerber." Das gilt auch bundesweit: Um rund 600 000 Kunden hat die Commerzbank sich seit 2012 vergrößert.

Zielke führt das zurück darauf, dass die Bank "frühzeitig die Weichen in Richtung Digitalisierung gestellt" habe. So wurde bis heute zum Beispiel die Banking App 1,4 Millionen Mal heruntergeladen. Der Umbruch in der ganze Branche habe erst begonnen, betonte er, dabei sei aber klar, der Kunde wolle nicht nur den Zugang zum digitalen Bankgeschäft, sondern ebenso die persönliche Betreuung.

Deswegen seien Filialschließungen der falsche Weg, die Kosteneinsparungen dadurch ohnehin minimal. Wobei die Commerzbank beim Schließen von Filialen durch die Übernahme der Dresdner Bank einen besonderen Vorteil hatte: Plötzlich gab es 1600 Filialen, viele in direkter Nachbarschaft. Heute sind es noch 1100, ohne dass der Kunden, so Zielke, einen Serviceverlust zu beklagen gehabt hätte.

Da konnte der Dresdner Niederlassungsleiter sozusagen gleich einhaken. Bei einer Befragung zur Kundenzufriedenheit sei der Wert im Mai "so hoch wie noch nie gewesen", sagte Hecker. Und bei einem Test der Qualität der Beratung durch das Handelsblatt sei "der höchste Wert bundesweit hier in Dresden" erreicht worden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2015

hp

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