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Wirtschaft Braune Spree - Umweltverbände erstatten Anzeige gegen Vattenfall
Nachrichten Wirtschaft Braune Spree - Umweltverbände erstatten Anzeige gegen Vattenfall
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17:43 09.09.2015
Ein Braunkohlekraftwerke der Vattenfall AG in Jänschwalde (Brandenburg). Quelle: Georg Ismar

„Wir können mit den Zahlen belegen, dass nicht nur stillgelegte Tagebaue, sondern auch aktive die Spree mit Eisenocker belasten“, sagte der Geschäftsführer des BUND Brandenburg, Axel Kruschat. Es geht um Zuflüsse rund um den aktiven Tagebau Welzow-Süd südlich von Cottbus. Näheres wollen die Umweltverbände am Dienstag (9. September) in Potsdam bekanntgeben. Vattenfall kommentierte die Anzeige nicht. Ein Sprecher sagte: „Wir können uns erst äußern, wenn wir den Inhalt der Anzeige kennen.“ Mit der braun verfärbten Spree hat Brandenburg vielerorts zu kämpfen. Ein Grund dafür sind stillgelegte Tagebaue. Dort dringt Eisenocker ins zurückkommende Grundwasser, färbt es braun und gelangt so in die Flüsse. Als die Tagebaue aktiv waren, war das Grundwasser abgepumpt worden. Erst am Donnerstag war bekanntgeworden, dass Vertreter der sorbischen Minderheit in Deutschland in einem offenen Brief an die schwedische Regierung einen Verzicht des Staatskonzerns Vattenfall auf weitere Tagebaue in der Lausitz gefordert haben. Sie sehen sorbisches Siedlungsgebiet bedroht. Der BUND hatte darüber hinaus im August gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus im sächsischen Nochten geklagt.

dpa

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