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Wirtschaft Billig-Katzenfutter siegt bei Stiftung Warentest
Nachrichten Wirtschaft Billig-Katzenfutter siegt bei Stiftung Warentest
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08:23 26.04.2017
Gutes Katzenfutter muss nicht teuer sein. Quelle: dpa
Berlin

Gutes Katzenfutter muss nicht teuer sein. Für die Zeitschrift „test“ (Ausgabe 5/2017) hat sich die Stiftung Warentest die Nährstoffe in 25 Feuchtfuttern zwischen 0,22 und 1,88 Euro pro Tagesration angesehen. Das Ergebnis: Zehn Katzenfutter bieten die richtige Mischung - für wenig Geld. Der Testsieger ist das Billig-Futter „Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße“ von Edeka für 0,23 Euro.

Insgesamt bieten sechs Katzenfutter laut Stiftung Warentest einen optimalen und schadstoffarmen Nährstoffmix. Dazu gehören auch die Produkte „Topic Zarte“ von Aldi Nord (0,31 Euro) und „Mieze Katz“ von Norma (0,23 Euro). Weitere vier Katzenfutter zwischen 0,24 und 1,49 Euro sind ebenfalls „gut“. Getestet wurden unter anderem Nassfutter von dm, Fressnapf, Kitekat und Whiskas. Auch die Discounter-Eigenmarken nahmen die Tester unter die Lupe: Unter anderem „Coshida“ von Lidl und „Attica“ von Netto.

Markenprodukte fallen durch

Teurere Marken waren hingegen oft nur „ausreichend“ oder gar „mangelhaft“. Insgesamt fielen sechs Futter durch. Ein Hersteller verzichtete sogar gänzlich auf Knochenmehl, das wichtige Nährstoffe für Katzen liefert. Andere Produkte enthielten zu viel oder zu wenig Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. In jedem zweiten getesteten Produkt steckte zu viel Phosphor, was bei Katzen zu Nierenschäden führen könne.

Generell gilt laut „test“: Katzenhalter können nur schwer prüfen, ob das Katzenfutter die richtigen Nährstoffe enthält. Entscheidend ist die richtige Mischung. Vor allem Vitamin B1 und die Aminosäure Taurin sollten enthalten sein.

Von RND/dpa/are