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Wirtschaft Bayer hat Lieferprobleme bei Bepanthen-Salbe
Nachrichten Wirtschaft Bayer hat Lieferprobleme bei Bepanthen-Salbe
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14:47 08.06.2017
Derzeit ist Bepanthen-Salbe in einigen Apotheken knapp. Quelle: dpa
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Leverkusen

Der Pharmakonzern Bayer arbeitet fieberhaft an einer Lösung der anhaltenden Lieferengpässe bei seinen Bepanthen-Produkten. Bayer stehe im engen Austausch mit Apotheken, Großhandel und Kliniken, sagte eine Sprecherin.

Ursache sind laut Bayer technische Probleme bei der Einrichtung eines neuen Salben- und Creme-Mixers. So habe man in den vorangegangenen Wochen nicht die benötigte Menge der Produkte von Bepanthen und Bepanthol herstellen können. Bestellungen wurden nur in eingeschränktem Umfang ausgeliefert, um zumindest die Versorgung in der Fläche sicherzustellen. „Wir kommen bei der Nachfrage derzeit nicht hinterher“, sagte die Sprecherin.

Mit Bepanthen macht Bayer jährlich 362 Millionen Euro Umsatz

Bepanthen war vor 13 Jahren durch den Kauf der Sparte mit verschreibungsfreien Medikamenten vom Baseler Pharmakonzern Roche zu Bayer gekommen. Mit Bepanthen setzte Bayer im vergangenen Geschäftsjahr 362 Millionen Euro um. Damit war das Medikament das viertwichtigste in der Unternehmenssparte für verschreibungsfreie Markenprodukte (Consumer Health) nach dem Mittel Claritin gegen Allergie-Beschwerden, dem Kopfschmerzmittel Aspirin und Aleve.

Wann die Probleme mit den bekannten Wund- und Heilsalben beseitigt sind, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die Lieferprobleme mit Bepanthen dürfte Bayer indes verkraften: Allein in der Sparte erzielte der Konzern 2016 gut sechs Milliarden Euro Umsatz, Bepanthen steht so für einen Anteil von rund sechs Prozent.

Von RND/dpa

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