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Wirtschaft Arbeitslosenzahl sinkt auf unter 2,4 Millionen
Nachrichten Wirtschaft Arbeitslosenzahl sinkt auf unter 2,4 Millionen
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11:15 02.11.2017
Die Agentur für Arbeit hat die Oktoberzahlen bekannt gegeben. Quelle: dpa
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Nürnberg

Der Herbstaufschwung hat erneut den deutschen Arbeitsmarkt belebt. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober auf 2,389 Millionen gesunken und erreicht damit den niedrigsten Wert in diesem Monat seit der Wiedervereinigung. Die Quote dank auf 5,4 Prozent.

Im Vergleich zum September nahm die Zahl der Erwerbslosen um 60.000 ab. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Jobsucher um 151.000 zurück.

„Die sehr gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält an“, sagte Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit. Durch die kräftige Herbstbelebung sei die Arbeitslosigkeit sogar stärker als üblich gesunken. Die Beschäftigung sei weiter gewachsen, auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern habe erneut zugenommen.

Zahl der Jobsucher sinkt bundesweit

Saisonbereinigt sank die Zahl der Jobsucher ebenfalls. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl lag im Oktober bei 2,495 Millionen. Damit waren rund 11.000 Männer und Frauen weniger ohne Job als im September - im Westen sank die Zahl um 7000, im Osten um gut 4000.

In Niedersachsen erreichte die Zahl der Arbeitslosen insgesamt den niedrigsten Stand seit 26 Jahren. 5,5 Prozent der Bevölkerung waren im Oktober ohne Job. „Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe ist dank der stabilen Konjunktur hoch, so dass die Zahl der Beschäftigten schon seit längerer Zeit kontinuierlich wächst“, sagte Klaus Oks, Geschäftsführer der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit.

In Bayern sank die Quote auf 2,9 Prozent und erreichte damit den Tiefstwert der vergangenen 20 Jahre. Auch in den östlichen Bundesländern stieg die Zahl der Beschäftigten. In Sachsen-Anhalt sank die Arbeitslosigkeit um einen Prozentpunkt auf 7,8 Prozent, in Thüringen ebenfalls um einen Punkt auf 5,6 Prozent.

Von RND/dpa

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