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Wirtschaft 41 Prozent fühlen sich zu schlecht bezahlt
Nachrichten Wirtschaft 41 Prozent fühlen sich zu schlecht bezahlt
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19:14 30.10.2016
In einer Umfrage sagten 41 Prozent der Befragten, sie würden für ihre Leistung im Job zu schlecht bezahlt. Quelle: dpa
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Saarbrücken

Die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, dass die Einkommen ungerecht verteilt sind. Viele glauben außerdem, dass ein sozialer Aufstieg durch Leistung heute schwerer ist als vor 20 oder 30 Jahren. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des Saarländischen Rundfunks (SR) ergeben. Die Ergebnisse im Einzelnen:

85 Prozent der Befragten halten die Unterschiede zwischen Gering- und Spitzenverdienern für zu groß. 9 Prozent halten den Abstand der Einkommen für angemessen. 4 Prozent sagten, die Differenz sei zu gering.

41 Prozent der Befragten sagten, sie würden für das, was sie im Beruf leisten, zu schlecht bezahlt. Bei den Arbeitern ist es sogar mehr als die Hälfte (51 Prozent), die sich nicht gerecht bezahlt fühlt.

44 Prozent der Befragten meinten, ein sozialer Aufstieg durch Leistung sei heute schwerer als vor 20 oder 30 Jahren. Nur 25 Prozent fanden ihn leichter.

Bei der repräsentativen Umfrage wurden im Oktober mehr als 1000 Wahlberechtigte ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse der Umfrage „Wer verdient, was er verdient?“ werden am Montag (31. Oktober/20.15 Uhr) in der ARD-Sendung „Der Geld-Check“ ausgestrahlt.

Von dpa/RND/wer

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