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10:35 13.08.2017
Die „Alt-Right-Bewegung“ in Charlotteville (Virginia). Quelle: imago/ZUMA Press
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Charlotteville

„Alt-Right“, alternative right – auf deutsch: die alternative Rechte. Es handelt sich um keine Gruppierung, sondern um eine Bewegung. Eine Bewegung, die als Sammelbecken für jegliche rechtsextreme Ideologien der konservativen Rechten in den USA dient. 2008 erstmalig unter dem Namen aufgetreten, erfuhr die Bewegung 2016 während des Wahlkampfs des heutigen US-Präsidenten Donald Trump neuen Aufwind, der sich damals nicht von der Gruppierung distanzierte – wohl um weiße Wählerstimmen zu sichern.

In der US-Stadt Charlottesville marschiert die Alt-Right-Bewegung auf, ein Sammelbecken für Rassisten und Nationalsozialisten. Es kommt zu Zusammenstößen mit Gegendemonstranten.

Im Zentrum ihrer Ideologie der „Alt-Right“ steht die Annahme, dass die „Identität der weißen Bevölkerung“ durch Gesetzte, die die multikulturelle Gesellschaft, politische Korrektheit und soziale Gerechtigkeit fördern, unter Druck gerate. Die Bewegung spricht sich unter anderem gegen politische Korrektheit, Immigration, Multikulturalismus und Feminismus aus und soll denjenigen eine Alternative bieten, denen die Ideologie des traditionellen Konservatismus in den USA nicht weit genug greift.

Die Anhänger der „All-Right-Bewegung“ werden oft mit „White Supremacists“, Rechtsextremisten und Neonazis gleichgesetzt und vertreten größtenteils die Idee des „Rassen-Realismus“. Dieser besagt, dass „Rassen“ biologische Realität seien und das sich Populationen verschiedener „Rassen“ grundlegend unterscheiden. Ziel der Bewegung ist es nicht, eine „Rasse“ zu bekämpfen. Sie treten gegen die Durchmischung der „Rassen“ ein, da sich laut ihnen die unterschiedlichen „Rassen“ nur in ihren ursprünglichem Gesellschaften bestmöglich entwickeln können. Weiße seien also laut ihrer Ideologie nur in von weißen gebildeten Gesellschaften überlegen.

Das Medium Breitbart News Network gilt als „Plattform für die Alt-Right-Bewegung“, so der ehemalige Breitbart-Unternehmensführer Stephen Bannon – einer der prominentesten Sprachrohre der „Alt-Right-Bewegung“ und heutiger enger Berater von US-Präsident Donald Trump.

Von fw/RND

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