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Nachrichten Politik Weniger Angriffe auf Flüchtlingsheime
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11:25 22.12.2017
Bis Mitte Dezember gab es 264 Angriffe auf Flüchtlingsheime. Quelle: dpa
Berlin

Im laufenden Jahr wurden deutlich weniger Angriffe auf Flüchtlingsheime verübt als noch 2016. Das geht aus Zahlen des Bundeskriminalamts (BKA) hervor. Demnach zählte das BKA bis Mitte Dezember 264 solcher Straftaten, im vergangenen Jahr waren es noch 995.

Von den in diesem Jahr erfassten Angriffen auf Flüchtlingsheime waren 84 sogenannte Propagandadelikte – dazu gehört zum Beispiel das Beschmieren von Hauswänden mit Hakenkreuzen. In 65 Fällen handelte es sich um Sachbeschädigung, in 39 Fällen um Gewaltdelikte. Es gab 16 Brandstiftungen, zwei Sprengstoffanschläge und zwei Verstöße gegen das Waffengesetz. 2016 hatte es noch 74 Brandstiftungen gegeben.

Am unsichersten lebten Asylbewerber im Jahr der großen Flüchtlingswelle 2015. Damals gab es 1031 Angriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte – davon 94 Brandstiftungen. Im Jahr 2014 waren es insgesamt nur 199 Straftaten.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) erklärte in Berlin, das Ausmaß an Fremdenfeindlichkeit bleibe „beschämend für unser Land“. Die Täter müssten konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.

Von Anne Grüneberg/RND

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