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Nachrichten Politik Weniger Angriffe auf Flüchtlingsheime
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07:33 09.05.2017
Polizisten vor einem Asylbewerberheim in Saalfeld (Thüringen). Quelle: dpa/Archiv
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Osnabrück

Die Polizei hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 93 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gezählt. Damit sank die Zahl der Attacken auf das Niveau vom Jahresbeginn 2015, in dem 106 Angriffe registriert wurden und erreichte damit wieder den Stand von vor der Flüchtlingskrise 2015. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken im Bundestag.

86 der 93 Angriffe haben rechtsradikalen Hintergrund

Nach dem starken Flüchtlingszuzug 2015 hatten fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle deutlich zugenommen. Im Gesamtjahr 2015 kam es zu mehr als 1.000 Angriffen, 2016 waren es noch fast 1.000. Zu den Angriffen werden etwa Überfälle, Sprengstoffanschläge, Brandstiftung sowie Körperverletzungen gezählt.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres hätten nach Ministeriumsangaben 86 der 93 Attacken einen rechtsradikalen Hintergrund gehabt, berichtet die Zeitung. Außerhalb der Unterkünfte sei es zu 318 Angriffen auf Flüchtlinge gekommen. Bei den Gewalttaten seien 47 Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder.

Nach Ansicht der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke gibt es keinen Grund zur Entwarnung. „Gewalt und Alltagsterror gegen Geflüchtete scheinen zur Normalität in Deutschland zu werden“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Von epd/dpa/RND/zys

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